Bewertung:

Das Buch bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Zeit von Sultan Saladin während der Kreuzzüge und zeigt eine muslimische Perspektive, die im Gegensatz zu den traditionellen christlichen Erzählungen steht. Das Buch wird wegen seines fesselnden Schreibens, der gründlichen Recherche und der einzigartigen Darstellung von Saladins Charakter und seinen militärischen Strategien sehr positiv aufgenommen. In einigen Rezensionen wird jedoch auf die Ungenauigkeit und Voreingenommenheit des Buches hingewiesen, was darauf hindeutet, dass es für Gelegenheitsleser ohne Vorkenntnisse des Themas nicht die beste Wahl sein könnte.
Vorteile:⬤ Ausgezeichnete Primärquelle
⬤ gut übersetzte und fesselnde Erzählung
⬤ bietet eine einzigartige muslimische Perspektive auf die Kreuzzüge
⬤ informativ und leicht zu lesen
⬤ zeigt den Charakter Saladins
⬤ gründliche historische Details
⬤ gut zum Nachschlagen.
⬤ Einige Ungenauigkeiten und Voreingenommenheit gegenüber Saladin
⬤ liest sich nicht wie eine Geschichte
⬤ erfordert Vorkenntnisse zum Thema, um es vollständig zu verstehen.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The Rare and Excellent History of Saladin or al-Nawadir al-Sultaniyya wa'l-Mahasin al-Yusufiyya by Baha' al-Din Ibn Shaddad
Saladin ist vielleicht der einzige muslimische Herrscher, der in den gängigen Erzählungen und Geschichten über die Kreuzzüge klar zum Vorschein kommt; dies ist eine Übersetzung von Baha' al-Din Ibn Shaddads Bericht über sein Leben und seine Karriere. Ibn Shaddad (1144-1234) war offensichtlich ein großer Bewunderer Saladins und ein enger Mitarbeiter, der von 1188 bis zu Saladins Tod im Jahr 1193 als sein qadi al-'askar (Richter der Armee) diente.
Seine Position und sein Zugang zu Informationen machen dieses Buch zu einer maßgeblichen und unverzichtbaren Quelle für Saladins Karriere, während seine persönliche Beziehung zum Sultan dem Bericht über seine letzten Jahre ein sympathisches und bewegendes Element hinzufügt. Abgesehen von seinem inhärenten Wert als Quelle für die Geschichte Ägyptens und des Nahen Ostens stellt es daher eine dringend benötigte Ergänzung und ein Korrektiv zu den weithin bekannten lateinischen Darstellungen der Kreuzzüge und des lateinischen Königreichs von Jerusalem im 12.
Die vorliegende Übersetzung basiert auf einer umfassenderen Ausgabe des Textes als die frühere Übersetzung aus dem 19. Jahrhundert und berücksichtigt die Lesart des Übersetzers des frühesten Manuskripts des Werks, das auf Juli 1228 datiert ist.