Bewertung:

Die Shirley-Briefe sind eine Sammlung persönlicher Briefe, die Louise Amelia Knapp Smith Clappe, bekannt als Dame Shirley, während ihrer Zeit in den kalifornischen Goldminenlagern in den frühen 1850er Jahren schrieb. Sie bieten einen lebendigen, humorvollen und aufschlussreichen Einblick in das Leben und die Kultur jener Zeit, insbesondere aus der Sicht einer Frau. Die Briefe sind gut geschrieben und fesselnd, was sie zu einer wertvollen historischen Quelle macht.
Vorteile:⬤ Witziger und fesselnder Schreibstil, der die Zeit zum Leben erweckt.
⬤ Bietet eine einzigartige weibliche Perspektive auf die Zeit des Goldrausches.
⬤ Reichhaltige Beschreibungen des Lagerlebens, der Geografie und des täglichen Lebens.
⬤ Historisch bedeutsam als einer der wenigen Berichte von Frauen aus erster Hand aus dieser Zeit.
⬤ Bietet Einblicke in die Herausforderungen und Freuden des Lebens in den Minenlagern.
⬤ Das Buch beginnt mit einer langen Einleitung, die Leser verwirren kann, die erwarten, direkt in die Briefe einzutauchen.
⬤ Einige Leser könnten finden, dass der Inhalt nicht die Action oder Spannung bietet, die sie von Western-Literatur erwarten.
⬤ Einige Leser berichten über Formatierungsprobleme beim Kindle, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
The Shirley Letters from California Mines in 1851-52
Dame Shirleys aufschlussreiche Schilderungen des Lebens in den neuen Bergbaugemeinden auf dem Höhepunkt des kalifornischen Goldrausches sind lebendig und ergreifend und beleuchten das gesellschaftliche Leben, das dieses berühmte Kapitel der Geschichte begleitete.
Die gesammelten und neu veröffentlichten Briefe stammen hauptsächlich aus der Publikation The Pioneer, in der viele von Dame Shirleys humorvollen und interessanten Korrespondenzen veröffentlicht wurden. In vielen dieser Briefe werden die Bars, Hotels, Geschäfte und anderen Einrichtungen beschrieben, die in der Nähe des Bergbaus entstanden, als sich die ehemals ruhigen und unbesiedelten Landstriche innerhalb weniger Monate in lebhafte Zentren verwandelten.
Shirley beschreibt detailliert die Kultur, die in den Tälern und Hügeln Kaliforniens entstand, als Tausende von neuen Bergleuten und Schürfern mit ihren Familien ankamen, die alle hofften, reich zu werden. Viele von ihnen stammten nicht nur aus den Vereinigten Staaten, sondern auch aus anderen Ländern: Plötzlich herrschte im Kalifornien der 1850er Jahre eine multikulturelle und sogar exotische Atmosphäre, die durch die scharfsinnigen Beobachtungen von Dame Shirley deutlich wird.
Obwohl die meisten Bergleute nicht reich wurden, fanden viele die gesellige Atmosphäre anziehend. In den Jahren nach der Veröffentlichung des Magazins The Pioneer blieben viele in Kalifornien und ließen sich - als die Wut des Goldrausches nachließ - dauerhaft in anderen Berufen nieder. Die Briefe von Dame Shirley sind ein faszinierendes Stück kalifornischer Geschichte, das den Lesern ein authentisches und lebendiges Bild dieser Epoche von einer Frau vermittelt, die sie mit eigenen Augen gesehen hat.