
The Evolving Structure of South Africa's Economy: Faultlines and Futures
Südafrika sieht sich nach wie vor mit einem niedrigen Wirtschaftswachstum und hoher Arbeitslosigkeit konfrontiert, verbunden mit den anhaltenden Herausforderungen von Armut und Ungleichheit. Diese Faktoren üben Druck auf Südafrika aus, einen Strukturwandel zu fördern, der eine integrativere und widerstandsfähigere Wirtschaft ermöglicht.
Die Autoren wenden verschiedene theoretische und empirische Perspektiven an, um eine Bestandsaufnahme der historischen und aktuellen Struktur der südafrikanischen Wirtschaft, ihrer Entwicklung und möglicher zukünftiger Wege zu machen. Sie untersuchen, wie Südafrikas Strukturwandelagenda durch den globalen Kontext beeinflusst wird, und erörtern Debatten über die extremen sozialen Auswirkungen der globalisierten und finanzialisierten Wirtschaftsstrukturen.
Die Beiträge bieten technische und analytische Diskussionen über die sich überschneidenden strukturellen Verwerfungen, die zu einer ungleichen Wirtschaftsleistung führen. Sie erläutern die Veränderungen und Kontinuitäten der Wirtschaftsstruktur Südafrikas, die durch einen analytischen Faden verbunden sind, der Machtbeziehungen und politische Regelungen in den Mittelpunkt stellt.
In verschiedenen Kapiteln wird erläutert, wie schlechte Regierungsführung und Korruption die Strukturreformen verlangsamt haben. Dies wurde durch die unbeständige Verfügbarkeit von Energie und die Verschlechterung der Logistik noch verschärft.
In dem Buch werden die Strukturreformen und politischen Maßnahmen erläutert, die zur Steigerung der Produktionskapazität in der südafrikanischen Landwirtschaft, im verarbeitenden Gewerbe, im Einzelhandel und im Dienstleistungssektor sowie im Energie- und Bergbausektor erforderlich sind. Außerdem wird die Rolle beleuchtet, die Kleinst- und informelle Unternehmen spielen können, wenn sie die notwendige Unterstützung erhalten. Die technischen Details und Analysen in dem Buch machen deutlich, dass eine radikale Überprüfung der makroökonomischen Politik erforderlich ist, um die chronische Anfälligkeit des Landes für Armut und Ungleichheit zu verringern.