Bewertung:

Christopher Bookers „The Seven Basic Plots“ ist eine detaillierte Untersuchung des Geschichtenerzählens, in der über 600 Erzählungen durch die Linse von sieben archetypischen Plots analysiert werden. Viele Leser loben die umfangreichen Recherchen des Autors und seine Erkenntnisse darüber, wie Geschichten mit der menschlichen Psyche zusammenhängen, kritisieren jedoch die Länge des Buches, die Redundanz und die manchmal zu komplexe Darstellung. Das Buch dient als Grundlagentext für Schriftsteller und Pädagogen und bietet gleichzeitig reichhaltige Diskussionen über die Bedeutung des Erzählens für das Verständnis menschlicher Erfahrungen.
Vorteile:⬤ Umfassende und detaillierte Untersuchung des Geschichtenerzählens, die über 600 Geschichten umfasst.
⬤ Neue Einsichten und Perspektiven auf vertraute Erzählungen, die die Wertschätzung für Literatur erhöhen.
⬤ Bietet Werkzeuge für Autoren, um die Struktur und die Archetypen von Geschichten zu verstehen.
⬤ Tiefgreifende psychologische Analyse, die das Erzählen von Geschichten mit menschlichen Erfahrungen und Archetypen verknüpft.
⬤ Geeignet für ein breites Publikum, von neuen Autoren bis zu erfahrenen Pädagogen.
⬤ Das Buch ist übermäßig lang (über 700 Seiten), was für die Leser entmutigend sein kann.
⬤ Sich wiederholende Erklärungen, die zu Redundanz führen.
⬤ Einige Kritikpunkte an den Interpretationen und Schlussfolgerungen des Autors, insbesondere in Bezug auf die Archetypen.
⬤ Komplizierter Schreibstil mit dichten Konzepten, die schwer verdaulich sein können.
⬤ Mögliche Spoiler für zahlreiche Geschichten, die im Text erwähnt werden.
(basierend auf 180 Leserbewertungen)
The Seven Basic Plots: Why We Tell Stories - 20th Anniversary Edition
Dieses bemerkenswerte und monumentale Buch liefert endlich eine umfassende Antwort auf das uralte Rätsel, ob es nur eine kleine Anzahl von „Grundgeschichten“ auf der Welt gibt.
Anhand einer Fülle von Beispielen, die von antiken Mythen und Volksmärchen über die Theaterstücke und Romane der großen Literatur bis hin zu den populären Filmen und TV-Seifenopern von heute reichen, zeigt es, dass es sieben archetypische Themen gibt, die in jeder Art von Erzählung wiederkehren. Dies ist jedoch nur der Auftakt zu einer Untersuchung darüber, wie und warum wir „programmiert“ sind, uns Geschichten auf diese Weise vorzustellen, und wie sie mit den tiefsten Mustern der menschlichen Psychologie zusammenhängen.
Anhand einer Vielzahl von Beispielen, von Proust bis zu Detektivgeschichten, vom Marquis de Sade bis zu E. T., führt uns Christopher Booker dann durch die außergewöhnlichen Veränderungen in der Natur des Geschichtenerzählens in den letzten 200 Jahren und erklärt, warum so viele Geschichten „den Faden verloren“ haben, indem sie den Kontakt zu ihrem zugrunde liegenden archetypischen Zweck verloren haben.
Booker analysiert, warum die Evolution uns das Bedürfnis gegeben hat, Geschichten zu erzählen, und veranschaulicht, wie das Geschichtenerzählen einen einzigartigen Spiegel für die psychologische Entwicklung der Menschheit in den letzten 5000 Jahren geliefert hat. Dieses bahnbrechende Buch eröffnet uns ein völlig neues Verständnis für die wahre Bedeutung des Geschichtenerzählens in unserem Leben und wird in den kommenden Jahren für Gesprächsstoff sorgen.