Die Sklavereigegnerschaft verkaufen: Abolition und Massenmedien im Amerika der Vorkriegszeit

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Die Sklavereigegnerschaft verkaufen: Abolition und Massenmedien im Amerika der Vorkriegszeit (A. Goddu Teresa)

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Originaltitel:

Selling Antislavery: Abolition and Mass Media in Antebellum America

Inhalt des Buches:

Eine reich illustrierte Geschichte der Amerikanischen Anti-Sklaverei-Gesellschaft und ihrer Druckerzeugnisse, Materialien und visuellen Artefakte

Schon bei ihrer Gründung in den frühen 1830er Jahren erkannte die Amerikanische Anti-Sklaverei-Gesellschaft (AASS) die Notwendigkeit, ein vielfältiges und zunehmend segmentiertes Publikum zu erreichen und zu konsolidieren. Zu diesem Zweck produzierte sie eine breite Palette von Druckerzeugnissen, Materialien und visuellen Medien: Almanache und Sklavengeschichten, Nadelkissen und Geschenkbücher, Breitseiten und Panoramen. Aufbauend auf den besonderen Praktiken der britischen Anti-Sklaverei-Bewegung und der evangelikalen Reformbewegung setzte die AASS innovative Geschäftsstrategien ein, um ihre Produktionen zu vermarkten, und entwickelte ein zentrales Vertriebssystem, um sie weit zu verbreiten. In Selling Antislavery zeigt Teresa A. Goddu, wie die AASS an der Spitze einer neuen Kulturindustrie agierte und durch die Gestaltung ihrer Medien als kulturelle Waren die Gefühle der Sklavereigegner zu einem integralen Bestandteil der entstehenden Identität der Mittelklasse machte. Sie behauptet, dass die Dominanz der AASS zwar nach 1840 nachließ, als sich die Organisation aufspaltete, dass sie aber dennoch einen der ersten nationalen Massenmärkte schuf.

Goddu kartiert diese umfangreiche Medienkultur und konzentriert sich dabei insbesondere auf das von der AASS im Jahrzehnt der 1830er Jahre produzierte Material. Sie untersucht, wie die Verbreitung ihrer Texte, Objekte und Taktiken durch den quasi korporativen und zentralisierten Charakter der Organisation in dieser Zeit erleichtert wurde, und zeigt, wie wichtig ihre institutionelle Präsenz für den Fortschritt der größeren Bewegung blieb. Bei der Erforschung des umfangreichen Archivs der Sklavereigegner und der Erläuterung ihrer Botschaften betont sie sowohl die diskursiven als auch die materiellen Aspekte der Anziehungskraft der Sklavereigegner und liefert eine reich strukturierte Geschichte der Bewegung anhand ihrer Artefakte und der von ihr geschaffenen Zirkulationsformen.

Mit mehr als fünfundsiebzig Abbildungen bietet Selling Antislavery eine gründliche Fallstudie über die Rolle der Reformbewegungen im Aufstieg der Massenmedien und argumentiert für die zentrale Bedeutung der Abschaffung der Sklaverei für die Gestaltung der bürgerlichen Kultur des Antebellums.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780812251999
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:344

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