Bewertung:

Mary Rowlandsons Bericht bietet eine zutiefst persönliche und christliche Perspektive auf ihre Gefangenschaft während des König-Philipp-Krieges, in der sie über ihren Glauben, die Entbehrungen, die sie ertragen musste, und die Kultur sowohl der amerikanischen Ureinwohner als auch der englischen Siedler reflektiert. Das Buch ist ein inspirierender historischer Erinnerungsbericht, der Einblicke in das frühe koloniale Leben bietet.
Vorteile:Das Buch wird für seinen einfachen und klaren Schreibstil, die inspirierenden Themen und die Perspektive aus erster Hand auf das koloniale Leben und die Kultur der amerikanischen Ureinwohner gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die tiefe Auseinandersetzung mit dem Glauben in schwierigen Zeiten, die aufschlussreichen Reflexionen über das Leiden und den historischen Kontext, den es bietet. Viele finden es erhellend, insbesondere in Bezug auf den puritanischen Glauben, und schätzen die Einbeziehung von Bibelversen, die Rowlandsons Glauben unterstreichen.
Nachteile:Einige Leser bemerken, dass das Buch mit nur 73 Seiten recht kurz ist und sie sich mehr wünschen. Es gibt auch Kritik an Rowlandsons Darstellung der amerikanischen Ureinwohner. Einige sind der Meinung, dass es eine einseitige Sichtweise darstellt, die die Komplexität des historischen Kontextes nicht vollständig erfasst.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
The Sovereignty and Goodness of God
The Sovereignty and Goodness of God“ (Die Souveränität und Güte Gottes) gilt als der erste amerikanische ‚Bestseller‘ und schildert die dreimonatige Gefangenschaft von Mary Rowlandson bei den amerikanischen Algonquian-Indianern.
Die erste Erzählung einer angloamerikanischen Frau ist eine klassische Geschichte der Gefangenschaft, die die Leser seit ihrer Erstveröffentlichung im Jahr 1682 in ihren Bann gezogen hat und eine einzigartige Perspektive auf die transkulturelle Interaktion zwischen den frühen amerikanischen Siedlern und ihren indianischen Partnern bietet. Nach dem Krieg von König Phillip wurden Mary und ihre drei Kinder von Algonquian-Indianern in ihrer Stadt Lancaster, Massachusetts, gefangen genommen.
Was darauf folgte, ist eine erschütternde Reise mit enormen Entbehrungen bis zu ihrer Freilassung. Rowlandson integriert puritanische Ideologien und biblische Verse und schreibt einen Großteil ihres Überlebens ihrem Herrn zu. Die Popularität des Buches inspirierte eine Generation von Siedlungsschriftstellern dazu, die Authentizität von Rowlandsons Erzählung in ihre Werke zu übernehmen.
Dieser Text ist sowohl für den Gelehrten als auch für den allgemeinen Leser von großem Wert, da er einen sozialen und historischen Einblick in die Beziehungen zu den Indianern in den frühen Tagen der amerikanischen Kolonisation bietet. Diese Ausgabe ist auf hochwertigem säurefreiem Papier gedruckt.