Die Spanische Grippe-Pandemie von 1918-1919: Perspektiven der Iberischen Halbinsel und Amerikas

Bewertung:   (3,8 von 5)

Die Spanische Grippe-Pandemie von 1918-1919: Perspektiven der Iberischen Halbinsel und Amerikas (Mara-Isabel Porras-Gallo)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „The Spanish Influenza Pandemic of 1918-19: Perspectives from the Iberian Peninsula and the Americas“ (Perspektiven der iberischen Halbinsel und Amerikas), herausgegeben von Maria-Isabel Porras-Gallo und Ryan A. Davis, bietet eine gut recherchierte akademische Behandlung der tödlichen Spanischen Grippe durch verschiedene Aufsätze, die sich auf verschiedene Regionen in Amerika und der iberischen Halbinsel konzentrieren. Das Buch bietet zwar wertvolle Einblicke und Informationen über die Auswirkungen der Pandemie, ist aber aufgrund seines akademischen Tons und seiner Fokussierung für den allgemeinen Leser möglicherweise nicht geeignet.

Vorteile:

Gut dokumentiert und gründlich recherchiert
bietet verschiedene Perspektiven auf die Pandemie
enthält Primär- und Sekundärquellen
bietet Einblicke in die sozialen, politischen und medizinischen Auswirkungen
relevant für das Verständnis zukünftiger Ausbrüche.

Nachteile:

Sehr akademischer und trockener Schreibstil
kann für Laien schwer verständlich sein
enger Fokus auf bestimmte Regionen (vor allem Spanien und Lateinamerika)
keine persönliche oder kulturelle Erforschung der Auswirkungen der Pandemie
Übersetzungen können vom Lesevergnügen ablenken.

(basierend auf 4 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Spanish Influenza Pandemic of 1918-1919: Perspectives from the Iberian Peninsula and the Americas

Inhalt des Buches:

Die Spanische Grippepandemie von 1918-1919 wirft ein neues Licht auf das, was die Weltgesundheitsorganisation als "den verheerendsten jemals aufgezeichneten Ausbruch einer Infektionskrankheit" bezeichnete, indem sie die Iberische Halbinsel als den zentralen Verbindungspunkt zwischen Europa und Amerika sowohl in epidemiologischer als auch in diskursiver Hinsicht betrachtet. Die Aufsätze in diesem Band beleuchten spezifische Aspekte der Pandemie, die bisher kaum beachtet wurden, darunter soziale Kontrolle, Geschlecht, Klasse, Religion, nationale Identität sowie die Reaktionen der Militärmedizin auf die Pandemie und ihr Verhältnis zur zivilen Medizin, alles im Kontext des Ersten Weltkriegs. Wie die Autoren betonen, sind die Erfahrungen von 1918-19 auch heute noch relevant, insbesondere angesichts von Ereignissen wie der H1N1-Schweinegrippe-Pandemie 2009.

Mitwirkende: Mercedes Pascual Artiaga, Catherine Belling, Josep Bernabeu-Mestre, Liane Maria Bertucci, Ryan A. Davis, Esteban Domingo, Magda Fahrni, Hernn Feldman, Pilar Len-Sanz, Maria Lusa Lima, Maria de Ftima Nunes, Mara-Isabel Porras-Gallo, Anny Jackeline Torres Silveira, Jos Manuel Sobral, Paulo Silveira e Sousa, Christiane Maria Cruz de Souza.

Mara-Isabel Porras-Gallo ist Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der Medizinischen Fakultät von Ciudad Real an der Universität von Kastilien-La Mancha (Spanien). Sie ist die Autorin von Un reto para la sociedad madrilea: la epidemia de gripe de 1918-1919 und Mitherausgeberin von El drama de la polio. Un problema social y familiar en la Espaa franquista.

Ryan A. Davis ist Assistenzprofessor in der Abteilung für Sprachen, Literaturen und Kulturen an der Illinois State University. Er ist der Autor von The Spanish Flu: Narrative and Cultural Identity in Spain, 1918.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781580464963
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover

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