
The Speculative City: Art, Real Estate, and the Making of Global Los Angeles
Eine forensische Untersuchung der wechselseitigen Beziehung zwischen Kunst und Immobilien in einem sich wandelnden Los Angeles
Jeder großen Stadt liegt eine reiche und lebendige Kultur zugrunde, die die Struktur des Lebens in ihr prägt. In The Speculative City geht Susanna Phillips Newbury der Frage nach, wie Kunst und Los Angeles sich gegenseitig in ihrer Entwicklung beeinflusst haben. Sie legt überzeugend dar, wie sie gemeinsam den Süden der Stadt veränderten und die Grundlage für die zeitgenössische Kunstinfrastruktur schufen, und erklärt, wie die Künstler die aufkeimende Definition von Los Angeles als Weltstadt des einundzwanzigsten Jahrhunderts beeinflussten.
Durch die Verknüpfung bestimmter Kunstwerke mit spezifischen Innovationen in der Immobilienentwicklung zeigt The Speculative City die Verbindungen zwischen Immobilien und zeitgenössischer Kunst, die das heutige Stadtbild von Los Angeles prägen. Von banalen Parkplätzen bis hin zu Frank Gehrys Entwürfen für Künstlerateliers und Museen untersucht Newbury die entscheidenden Interventionen von Künstlern und Architekten, Stadtbeamten und Kulturphilanthropen und untersucht abschließend, wie zeitgenössische Kunst im Zuge der globalen Kreditkrise von 2008 als finanzieller Vermögenswert auftauchte, um privaten Reichtum und städtische Gentrifizierung zu fördern.
The Speculative City ist sowohl eine Geschichte der Transformation des Southland als auch eine forensische Untersuchung von Kunstwerken und stellt eine reiche Ergänzung zu den kalifornischen Chroniken von Autoren wie Rebecca Solnit und Mike Davis dar.