Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
The Language of Robert Burns: Style, Ideology, and Identity
Diese Monographie bietet eine radikale Neukonzeption der Beziehung zwischen der Poetik und der Praxis von Robert Burns und bewertet die Art seiner Rolle in der Geschichte des Schottischen neu.
Durch die Einbeziehung von Ideen aus der soziolinguistischen Theorie des 21. Jahrhunderts versucht sie, die Debatte über Burns' Sprache zu verändern.
Durch eine Reihe von Lektüren, die die Art und Weise untersuchen, wie Burns die mit verschiedenen Orten, Gruppen und Gattungen verbundenen Stile verwendet und kommentiert hat, wird gezeigt, wie Sprachen, Orte und die mit beiden verbundenen Identitäten in Burns' Werk einer ständigen Neuerfindung unterliegen. In dieser Hinsicht bricht die Studie mit bestehenden Darstellungen des Themas, insofern sie Schottisch, Englisch und die anderen von Burns verwendeten Sprachen nicht als feste, empirisch beobachtbare Einheiten darstellt, sondern als Ideen, die durch das Werk des Dichters überarbeitet und neu gestaltet wurden. Das Buch konzentriert sich auf Burns' Gedichte, Lieder, Briefe, Vorworte und Glossare und legt besonderes Augenmerk auf die komplexe Art und Weise, in der sich der Autor mit Themen wie Phonologie, Grammatik und der Benennung von Sprachen beschäftigte.
Der Burns, der aus diesem Buch hervorgeht, ist nicht die Randfigur der traditionellen Darstellungen - ein untergebildeter Dichter, der dem philologischen Mainstream entfremdet ist -, sondern vielmehr ein gut informierter Denker, der mehr als jeder andere zeitgenössische Schriftsteller den kreativen linguistischen Geist des 18. Jahrhunderts verkörpert.