Bewertung:

In den Nutzerrezensionen zu „City Under Siege“ wird eine erhebliche Unzufriedenheit mit der Tiefe und dem Umfang des Buches geäußert und ein Mangel an Einblicken in den historischen Kontext Berlins während der Blockade bemängelt. Während das Buch einige Aspekte der amerikanischen Perspektive angemessen darstellt, bietet es keinen ausgewogenen Blick auf die deutschen, russischen und britischen Erfahrungen, was zu erheblicher Kritik an seiner Genauigkeit und Gründlichkeit führt.
Vorteile:Das Buch bietet eine gute Darstellung der amerikanischen Seite der Berlin-Blockade und hebt die wichtigsten diplomatischen und militärischen Kämpfe hervor. Einige Rezensenten schätzen den erzählerischen Stil und erkennen die bedeutende Rolle der amerikanischen Reaktion in dieser Zeit an.
Nachteile:Kritiker bemängeln, das Buch sei oberflächlich, es fehle an Tiefe und gründlicher Recherche des historischen Hintergrunds. Es schildert weder die Erfahrungen der deutschen Bevölkerung noch die britische Perspektive angemessen und enthält zuweilen Ungenauigkeiten. Der Autor vernachlässige kritische Aspekte der Ereignisse, was zu einem unvollständigen Verständnis dieser Zeit führe.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
City Under Siege: The Berlin Blockade and Airlift, 1948-1949
Am Ende des Zweiten Weltkriegs kontrollierte die Sowjetunion ganz Ostdeutschland mit Ausnahme des amerikanischen, britischen und französischen Sektors von Berlin. Im Juni 1948 stoppten die sowjetischen Behörden den Zugang des Westens zur Stadt auf dem Landweg und verdammten die Bewohner der westlichen Sektoren offenbar zum Hungertod.
Würde die Hälfte Berlins frei und demokratisch bleiben oder würde sie in Stalins Würgegriff geraten? Amerikanische und britische Flugzeuge begannen sofort mit einer massiven Luftbrücke, die fünfzehn Monate lang andauern sollte. Mit 276.926 gefährlichen Flügen, oft bei schlechtem Wetter, und dem Transport von 2,3 Millionen Tonnen Lebensmitteln und Kohle kostete die legendäre Berliner Luftbrücke 75 US-amerikanische und britische Piloten das Leben, rettete aber die belagerte Enklave.
Der Historiker Michael D. Haydock konzentriert sich auf die Erfahrungen von Fliegern, Politikern und einfachen Bürgern und erzählt die menschliche Geschichte einer spektakulären fliegerischen und logistischen Leistung, die von bleibender geopolitischer Bedeutung war.