Bewertung:

Das Buch „Women's Voices in Magic“ (Frauenstimmen in der Magie) soll die Beiträge prominenter Okkultistinnen hervorheben und enthält eine Reihe von Artikeln verschiedener Autoren. Obwohl es interessante Einblicke und persönliche Erfahrungen, insbesondere von Caroline Tully und Amy Hale, enthält, sind einige Kritiker der Meinung, dass es dem Buch an Kohärenz und einer starken redaktionellen Führung mangelt, was zu abschweifenden und weniger aussagekräftigen Beiträgen in späteren Abschnitten führt. Der einleitende Leitartikel wurde auch wegen seiner ideologischen Ausrichtung kritisiert, die von der Konzentration auf die individuellen Leistungen im Okkultismus ablenkt.
Vorteile:⬤ Enthält ein breites Spektrum an Beiträgen von Frauen aus der magischen Gemeinschaft.
⬤ Interessante Artikel, insbesondere von Caroline Tully über Florence Farr und Amy Hale über Ithell Coloquhoun.
⬤ Wissenschaftliche Erkenntnisse kombiniert mit persönlichen Erfahrungen bieten einen abgerundeten Ansatz.
⬤ Ermutigend für diejenigen, die sich von der Gemeinschaft abgekoppelt fühlen, da ihre Arbeit bestätigt wird.
⬤ Hebt die Bedeutung individueller Beiträge im Okkultismus hervor.
⬤ Der einleitende Leitartikel wird für seine politische Korrektheit und sein Off-Topic kritisiert.
⬤ Einige Artikel schweifen ab und lassen die konzentrierte Qualität der besten Beiträge vermissen.
⬤ Es wird auf die Notwendigkeit weiterer Beiträge hingewiesen, da sich das Buch in seinem Umfang begrenzt fühlen könnte.
⬤ Eine straffere redaktionelle Hand hätte die Gesamtkohärenz und Wirkung des Sammelbandes verbessern können.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Women's Voices in Magic
Magische Kulturen kodieren wie alle Gemeinschaften Erwartungen an das Geschlecht. Frauen sind Hexen, Männer sind Magier.
Frauen nutzen die rezeptive Energie, Männer die aktive Energie. Intuitive Frauen verkörpern den Mond, konzentrieren sich auf das Träumen und haben Spaß am Basteln, während intellektuelle Männer die Sonne verkörpern, sich auf die Vollendung konzentrieren und gerne Rituale durchführen. Die Aufsätze in diesem Buch sprengen Geschlechterstereotypen und geben einen Überblick über das Spektrum der Erfahrungen von Frauen in der Magie.
Frauen sind Hexen, aber auch Zeremonienmagierinnen, Satanistinnen und Sexualmagierinnen. Frauen träumen, nutzen ihre Intuition und stellen magische Werkzeuge her, aber sie streiten auch, kreieren Rituale und kämpfen erbittert um ihr Recht auf Erfolg.
In diesen Essays ist die Schwangerschaft ein Anlass zur Analyse, die Alchemie existiert im Labor und in der Küche, das Begehren ist ein Weg zur Selbsterkenntnis, und das Geschlecht selbst ist eine Tür zur tiefen Kontemplation über die Bedeutung der Magie. In diesem Buch flüstern Frauenstimmen ihre geheimen Erfahrungen, erzählen vom Leben der Magierinnen in der Vergangenheit, sprechen über das Gewöhnliche und das Ungewöhnliche, brüllen ihre triumphalen Entdeckungen und singen die Freude am Leben.