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The Street Was Mine: White Masculinity in Hardboiled Fiction and Film Noir
Dieses Buch befasst sich mit einer immer wiederkehrenden Figur in der amerikanischen Literatur: dem einsamen weißen Mann, der sich durch den städtischen Raum bewegt. Als Nachfahre der Grenzgänger und Westernhelden des 19.
Jahrhunderts taucht diese Figur im Amerika der 1930-50er Jahre als "tough guy" wieder auf. The Street Was Mine befasst sich mit dem "tough guy" in den Werken der Hardboiled-Romanautoren Raymond Chandler (The Big Sleep) und James M. Cain (Double Indemnity) und deren populären Film-Noir-Verfilmungen.
Die Studie konzentriert sich auf die Art und Weise, wie er rassische und geschlechtliche "Andersartigkeit" verhandelt, und argumentiert, dass der harte Kerl das Versprechen einer unangreifbaren weißen Männlichkeit inmitten der Wirren der Depression bis hin zu den Anfängen des Kalten Krieges verkörpert. Sie schließt mit einer Analyse von Chester Himes, dessen Harlem-Kriminalromane (For Love of Imabelle) eine heftige revidierende Kritik an der Tradition des harten Kerls entfesseln.