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Time's Subjects: Horology and Literature in the Later Middle Ages and Renaissance
Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass die Menschheit seit den frühesten Zeiten versucht hat, zeitliche Bewegungen zu messen und zu organisieren, und zwar durch intellektuelle Theorien über historische Abläufe und die Konturen des Lebens der Menschen sowie durch praktische literarische Instrumente wie Kalender, Almanache und eine Vielzahl von physikalischen Zeitmessgeräten wie Sonnenuhren, Astrolabien, Flammenuhren, Stundengläser und Wasseruhren.
Doch im späten dreizehnten und frühen vierzehnten Jahrhundert wurde es aufgrund der Entwicklungen in Physik und Mechanik möglich, mechanische Uhren zu entwickeln, Zeitmessgeräte, die von natürlichen Phänomenen wie Sonne, Mond und Sterne, Tageslicht und Dunkelheit unabhängig sind. In diesem Buch soll beschrieben werden, wie sich diese Instrumente auf das theologische, philosophische, politische, soziale, moralische und persönliche Denken in der Zeit vom 13.
bis zum 17. Jahrhundert auswirkten und wie dieses Denken vor allem in englischen Texten, aber auch in anderen Sprachkulturen zum Ausdruck kam.