Bewertung:

Die Rezensionen des Buches zeigen, dass die Leserschaft in Bezug auf die Darstellung der Beteiligung der USA an der Gründung der Taliban und der Ereignisse, die zum 11. September 2001 führten, sehr geteilter Meinung ist. Einige Leser loben den Autor für die Erörterung dieser Themen, während andere das Buch für seine vermeintlich antiamerikanische Haltung und die mangelnde Tiefe bei der Auseinandersetzung mit den Aktionen der Taliban kritisieren.
Vorteile:Einige Leser schätzen den Überblick des Buches über die Geschichte Afghanistans und den kulturellen/religiösen Kontext. Sie schätzen die Diskussion über die Rolle der USA bei der Entstehung der Taliban und die Einblicke in komplexe geopolitische Beziehungen.
Nachteile:Kritiker bemängeln, dass das Buch die USA übermäßig für den Aufstieg der Taliban verantwortlich macht und die eigenen Gräueltaten der Gruppe und ihre Beziehung zu Al-Qaida nicht angemessen behandelt. Sie halten die Sichtweise des Autors für voreingenommen, ohne stichhaltige Beweise und mit übermäßiger Sympathie für die Taliban, was sie dazu veranlasst, andere Werke zu diesem Thema zu empfehlen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Taliban: War and Religion in Afghanistan
Nach den Terroranschlägen vom 11.
September auf das World Trade Center, den Anschuldigungen der USA, das Netzwerk von Osama bin Laden sei dafür verantwortlich, und den anschließenden militärischen Angriffen auf Afghanistan sind die Taliban in den Mittelpunkt der schwierigen Beziehungen des Westens zur islamischen Welt gerückt. Dieses Buch hilft uns zu verstehen, was in diesem Land passiert ist, wie radikale islamische Bewegungen aussehen und welche schwierigen Fragen vor uns liegen, die ein Krieg nicht beantworten kann.