Bewertung:

Die Kritiken zu „The Tangibles“ beleuchten die Reise von Rachel, einem Teenager, der mit Schizophrenie, psychischen Problemen und persönlichen Beziehungen zu kämpfen hat. Die Erzählung wird für ihre Nachvollziehbarkeit und den einnehmenden Umgang mit sensiblen Themen wie psychischen Erkrankungen gelobt, aber auch für bestimmte Charakterisierungen und Dialoge kritisiert.
Vorteile:Das Buch ist sehr fesselnd und nachvollziehbar, vor allem für die Jugend von heute. Es geht sensibel auf psychische Erkrankungen wie Schizophrenie, ADHS und Depressionen ein und zeichnet sich durch gut entwickelte, glaubwürdige Charaktere aus. Viele Leser fanden die einzigartige Perspektive des Protagonisten erhellend und schätzten die zum Nachdenken anregenden Themen. Die Erzählung fängt die Kämpfe ein, die mit psychischen Krankheiten einhergehen, und beinhaltet auch Romantik und Familiendynamik.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Verhalten der Protagonistin als nervig und übermäßig dramatisch, was in den Dialogen und inneren Monologen zu unangenehmen Momenten führte. Es gibt Kritik an der Tiefe und Entwicklung bestimmter Charaktere und Beziehungen, insbesondere zwischen Rachel und ihrer Mutter. Außerdem waren einige der Meinung, dass die Behandlung des Themas Ethnie in dem Buch übertrieben war und von der Gesamterzählung ablenkte. Das Tempo wurde von einigen als übereilt empfunden, so dass einige Elemente der Geschichte unterentwickelt blieben.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Tangibles
Die siebzehnjährige Rachel hat ihre guten Tage und ihre schlechten Tage. Seit der achten Klasse kämpft sie mit Schizophrenie und beschließt manchmal, ihre Medikamente nicht zu nehmen.
Um einen Rückfall zu vermeiden, achtet sie darauf, wann und wie oft sie sie auslässt. Aber egal, wie normal sie erscheint, sie ist immer noch eine Außenseiterin in der Schule, ein Sorgenkind für ihre Mutter und unfähig, die Vernachlässigung durch ihren Vater zu überwinden. Sie braucht die immateriellen Dinge, ihre imaginären Freunde, um die einsamen Lücken in ihrem Leben zu füllen.
Dann lernt sie Arnold kennen, einen realen Menschen, der Rachel akzeptiert und bewundert und der die betäubenden Nebenwirkungen der Pillen nachempfinden kann, da er selbst mit ADHS und Depressionen zu kämpfen hat. Zunächst zögert Rachel, überhaupt mit Arnold zu sprechen, aber ihre Intuition ermutigt sie zu einer Beziehung, und zwar in jeder Hinsicht, sogar im körperlichen Bereich.
Das heißt, bis Arnold Rachel davon überzeugt, ihre Medikamente komplett gegen Marihuana auszutauschen. Je höher Rachel mit Arnold steigt, desto weniger sieht sie von ihren Intangibles und desto glücklicher fühlt sie sich.
Doch die Dinge nehmen eine gefährliche Wendung, als sie und Arnold sich mit zwei Klassenkameraden anfreunden, die das Rauschtrinken auf eine ganz andere Ebene bringen. Schließlich beginnt Rachels unbehandelter Verstand sich aufzulösen und sie wird mit den Traumata ihrer Vergangenheit konfrontiert.