Bewertung:

The Golgotha Dancers ist eine Kurzgeschichte von Manly Wade Wellman, die das Konzept eines lebenden Gemäldes anhand eines Kunstliebhabers und eines Nachbarn untersucht und schließlich zu einer cleveren, aber raschen Auflösung führt. Rezensionen weisen darauf hin, dass die Geschichte eine Mischung aus Horror, Humor und Gothic-Elementen enthält, obwohl sie als eines seiner schwächeren Werke bezeichnet wird. Die Geschichte wird wegen ihrer anschaulichen Beschreibungen und der fesselnden Prämisse geschätzt, auch wenn einige Kritiker ihre Simplizität und Auflösung bemängeln.
Vorteile:Die Geschichte ist frei und leicht zu lesen, bietet clevere Wendungen, hat gut entwickelte Charaktere und ist anschaulich geschrieben. Sie bietet eine unterhaltsame Interpretation bekannter Tropen und fesselt die Leser mit ihren Mystery- und Horror-Elementen. Viele Leser bekunden ihr Interesse daran, mehr von Wellmans Werk zu lesen.
Nachteile:Es handelt sich um eine sehr kurze Geschichte, der es nach Meinung einiger Leser an Tiefe und Komplexität mangelt. Die Auflösung mag zu schnell und simpel erscheinen, und die Horrorelemente mögen nach modernen Maßstäben zahm erscheinen. In einigen Rezensionen heißt es, die Geschichte sei nicht mit Wellmans berühmteren Werken vergleichbar.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
The Golgotha Dancers by Manly Wade Wellman, Fiction, Classics, Fantasy, Horror
„Moment mal, da“, kam eine scharfe Aufforderung von der Treppe hinter und unter mir. „Was machst du da? Und was macht das Bild da? „Es war einer der Wächter des Museums.
„Das wollte ich auch gerade jemanden fragen“, sagte ich so streng, wie es mir möglich war. „Was ist mit diesem Bild? Ich dachte, hier würde ein BOcklin hängen.“ Der Wachmann entspannte sich. „Oh, ich bitte um Verzeihung, Sir.
Ich dachte, Sie wären jemand anderes - der Mann, der das Ding mitgebracht hat.“ Er nickte auf das Bild. „Ich persönlich finde es einfach abscheulich.“ „Und das Museum hat es nun endlich akzeptiert? “, fragte ich.
Er schüttelte den Kopf. „Oh, nein, Sir.“ Auch ich ging näher heran. Unter dem Gemälde befand sich keine Platte.
Aber in der linken unteren Ecke der Leinwand waren ausladende Großbuchstaben zu sehen, blasse Farbe auf dunklem Grund, die das Wort GOLGOTHA darstellten. Darunter, in kleiner, kaum lesbarer Schrift: Ich habe meine Seele verkauft, damit ich ein lebendiges Bild malen kann.