Bewertung:

Das Buch „Another Look at Rashi's Family“ ist ein gut recherchierter historischer Roman, der sich mit dem jüdischen Leben im mittelalterlichen Frankreich befasst, insbesondere mit Rashis Töchtern und den Herausforderungen, denen sie in einer patriarchalischen Gesellschaft gegenüberstanden. Die Darstellung komplexer Beziehungen, einschließlich Fragen der Sexualität und der Rolle der Frau, hat die Leser sowohl gefesselt als auch gespalten. Einige fanden es sehr fesselnd und lehrreich, während andere die Konzentration auf sexuelle Themen kritisierten und der Meinung waren, dass es nicht an die Qualität des ersten Buches der Reihe heranreiche.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ detailreicher historischer Kontext
⬤ aufschlussreiche Erforschung des jüdischen Lebens, der talmudischen Studien und der Rolle der Frau
⬤ tiefgründige Charakterentwicklung
⬤ zum Nachdenken anregende Themen wie Sexualität und die Ermächtigung der Frau.
⬤ Wahrgenommene Überbetonung sexueller Themen
⬤ erfordert möglicherweise die Lektüre des ersten Buches, um es vollständig zu verstehen
⬤ unterschiedliche Meinungen zur historischen Genauigkeit
⬤ einige Leser fanden es weniger fesselnd als den ersten Band
⬤ gelegentlicher Gebrauch von komplexem Vokabular wird als unnötig erachtet.
(basierend auf 95 Leserbewertungen)
Rashi's Daughters, Book II: Miriam: A Novel of Love and the Talmud in Medieval France
Der zweite Roman einer dramatischen Trilogie über das Leben und die Liebe dreier Töchter eines großen Talmudgelehrten, die im Frankreich des elften Jahrhunderts leben. Die fesselnde historische Serie über drei Schwestern, die im Troyes des elften Jahrhunderts leben, wird mit der Geschichte von Miriam fortgesetzt, dem lebhaften und mutigen mittleren Kind von Salomon ben Isaac, der großen talmudischen Autorität.
Da er keine Söhne hat, lehrt er seine Töchter die Feinheiten der Mischna und Gemara in einer Zeit, in der die Ausbildung von Frauen in der jüdischen Gelehrsamkeit noch unbekannt war. Seine mittlere Tochter Miriam ist entschlossen, neues Leben in die jüdische Gemeinde von Troyes zu bringen und wird Hebamme.
So sehr sie sich auch ihrem gewählten Weg verschrieben hat, kann sie nicht ahnen, auf welche Weise sie auf die Probe gestellt wird und wie sehr sie sich auf ihren Glauben verlassen muss. Mit Rashis Töchter erweckt die Autorin Maggie Anton den Talmud und das Frankreich des elften Jahrhunderts zu lebendigem Leben und schildert auf ergreifende Weise die Kämpfe und Triumphe starker jüdischer Frauen.