Bewertung:

In den Rezensionen wird „The Timekeeper's Daughter“ als ein fesselnder historischer Roman hervorgehoben, der die Menschen in Youngstown, Ohio, tief berührt, aber auch für Leser im Allgemeinen eine fesselnde Erfahrung darstellt. Das Buch verbindet den Niedergang der Stahlindustrie mit einem Krimi und zeigt den Kampf einer Wissenschaftlerin in der akademischen Welt, was es sowohl unterhaltsam als auch nachdenklich macht.
Vorteile:⬤ Starke emotionale Bindung für diejenigen, die aus Youngstown stammen
⬤ gut geschrieben mit historischen Einblicken
⬤ fängt die Kämpfe von Frauen in der Wissenschaft ein
⬤ integriert einen Krimi effektiv
⬤ schnell und angenehm zu lesen
⬤ unterhaltsam und zum Nachdenken anregend.
Könnte für Leser, die keine persönliche Verbindung zu Youngstown haben, weniger beeindruckend sein; einige Leser könnten mehr Tiefe oder Komplexität erwarten.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Timekeeper's Daughter
Ein so kleiner Mord, der so lange zurückliegt, sollte an einem Ort wie Youngstown verziehen werden - es sei denn, man versteht, wie wichtig es ist, die Zeit einzuhalten.
LouAnn Epperson ist eine bahnbrechende Informatikerin, die das Versprechen des anbrechenden Informationszeitalters einlösen will. Doch die eingefleischten Sexisten, die Wissenschaft, Hochschulen, Technologie, Regierung und Wirtschaft kontrollieren, lehnen sie aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft und ihrer Fähigkeiten ab, die für sie nicht nachvollziehbar sind.
Stattdessen lässt sich LouAnn von der Weisheit ihres Vaters leiten, dem "Zeitwächter" in einem Stahlwerk in Youngstown, Ohio. LouAnn wird mit den Auswirkungen von Zeit und Technologie konfrontiert, als sie ihr Caltech-Labor verlässt, um den mysteriösen Tod ihres Vaters zu verarbeiten. Bei ihrer Rückkehr in ihre Industriestadt trifft sie ihren College-Freund wieder, einen Reporter für Todesanzeigen bei der örtlichen Zeitung. Gemeinsam kommen sie einem tödlichen Geheimnis auf die Spur: Der Timekeeper ist ein Whistleblower, der für Informationen getötet wurde, die eine von der US-Regierung genehmigte, folgenschwere Fusion vereiteln sollten. Ihre Geschichte zieht sich durch Ereignisse, die Gemeinden wie Youngstown dezimieren und die Weltwirtschaft an einem turbulenten Übergang in der Zeit neu ordnen.
In seinem meisterhaften Debütroman verwebt der Journalist Dale Peskin Originalereignisse von einem Brennpunkt am Ende des Industriezeitalters und dem Beginn des Computerzeitalters zu einer menschlichen Geschichte, die sich mit dem auseinandersetzt, was in den tiefgreifenden sozialen, wirtschaftlichen, politischen und technologischen Umwälzungen, die sich heute in den Schlagzeilen abspielen, verloren gegangen ist - und was an seine Stelle tritt.