Bewertung:

Das Buch ist ein bemerkenswertes frühneuzeitliches Theaterstück, das als das erste von einer Frau geschriebene englische Theaterstück gilt. Während es für seinen historischen und pädagogischen Kontext wertvoll ist, gehen die Meinungen über seine künstlerische Qualität auseinander. Die Ausgabe bietet gründliche Hintergrundinformationen und eine moderne Übersetzung, die es für Studenten zugänglich macht, obwohl einige Leser es weniger fesselnd finden als Zeitgenossen wie Shakespeare.
Vorteile:Das Buch enthält eine umfassende Einführung, die das Genre, den historischen Kontext und biografische Informationen behandelt. Es gilt als das erste von einer englischen Frau geschriebene Stück und bietet wertvolle Einblicke in geschlechtsspezifische und gesellschaftliche Fragen. Die modernisierte Ausgabe eignet sich gut für Studenten und enthält eine ausführliche Diskussion über Elizabeth Carys Leben.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass das Stück selbst als Kunstwerk im Vergleich zu anderen Schriften der Zeit enttäuschend ist. Die Meinungen über die literarische Qualität des Stücks sind geteilt, und einige ziehen andere Werke von Frauen vor. Außerdem gab es Beschwerden über den Zustand des gebrauchten Buches, der nicht der Beschreibung entsprach.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Tragedy of Mariam, the Fair Queen of Jewry: With the Lady Falkland: Her Life, by One of Her Daughters
The Tragedy of Mariam (1613) ist das erste Originalstück einer Frau, das in England veröffentlicht wurde, und seine Autorin ist die erste englische Schriftstellerin, die mit einer Biografie gewürdigt wird, die dieser Ausgabe des Stücks beiliegt.
Mariam ist ein herausragendes Beispiel für ein Renaissancedrama, das dem Wunsch heutiger Leser und Wissenschaftler entspricht, nicht nur zu erfahren, wie Frauen in der frühen Neuzeit dargestellt wurden, sondern auch, wie sie selbst ihre eigene Situation wahrnahmen. Mit dieser textlich überarbeiteten und vollständig kommentierten Ausgabe wird das Stück nun für alle Leser zugänglich.
Die begleitende Biografie von Cary bereichert unser Wissen über häusliche und religiöse Konflikte im 17. Jahrhundert.