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The Virtues of Limits
Der Mensch strebt danach, Grenzen zu überschreiten. Dies ist Teil unserer potenziellen Größe, da wir auf diese Weise das Beste in unserem Menschsein verwirklichen können.
Die Grenzen überschreitende Eigenschaft des menschlichen Lebens ist jedoch auch Teil unseres potenziellen Untergangs, da sie zur Entmenschlichung und zum Versagen bei der Verwirklichung wichtiger menschlicher Güter und der Verhinderung menschlicher Übel führen kann. Um den Stellenwert von Grenzen in einem gut gelebten menschlichen Leben zu erforschen, entwickelt und verteidigt dieses Werk eine originelle Darstellung der begrenzenden Tugenden, bei denen es darum geht, die richtigen Grenzen im menschlichen Leben zu erkennen. Die begrenzenden Tugenden, die im Mittelpunkt stehen, sind Demut, Ehrfurcht, Mäßigung, Zufriedenheit, Nächstenliebe und Treue, und sie werden in Bezug auf vier Arten von Grenzen untersucht: existenzielle Grenzen, moralische Grenzen, politische Grenzen und wirtschaftliche Grenzen.
Diese Tugenden sind in den Diskussionen über die Tugendethik zu wenig erforscht worden, und wenn sie erforscht wurden, dann nicht im Hinblick auf die allgemeine Frage nach dem Stellenwert von Grenzen innerhalb eines gut gelebten menschlichen. Leben.
Die hier vorgelegte Darstellung der begrenzenden Tugenden ist jedoch als Gegenentwurf zu anderen prominenten Ansätzen der Ethik gedacht: nämlich autonomiezentrierten Ansätzen und konsequentialistischen (oder maximierenden) Ansätzen. Diese Darstellung wird auch verwendet, um eine Reihe wichtiger zeitgenössischer Themen anzusprechen, wie z. B.
Gentechnik, Verteilungsgerechtigkeit, Kosmopolitismus vs. Patriotismus und den ethischen Status der wachstumsorientierten Wirtschaft.