Bewertung:

Das Buch gilt als wertvolle Quelle für die Geschichte der Besetzung Deutschlands durch die US-Armee nach dem Zweiten Weltkrieg und liefert wichtige Erkenntnisse für die militärische Planung. Es wird jedoch als anspruchsvolle und dichte Lektüre empfunden, die manche Leser als langweilig empfinden, da sie sich auf die Vorbereitungen konzentrieren und nicht auf die spannenden Erzählungen.
Vorteile:⬤ Äußerst informatives Nachschlagewerk
⬤ bietet historische Einblicke in US-Militäroperationen
⬤ nützlich für das Verständnis vergangener Regimewechsel und militärischer Planung
⬤ empfehlenswert für alle, die sich für das Militär interessieren.
⬤ Keine leichte Lektüre
⬤ einige Teile werden als langweilig und zu detailliert empfunden
⬤ kann Leser, die eine eher erzählende Darstellung suchen, nicht fesseln.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The U.S. Army in the Occupation of Germany, 1944-1946
Lange bevor sich der Staub auf den europäischen Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs legte, stand die US-Armee vor der schwierigen Aufgabe, das kriegszerstörte Deutschland zu besetzen und zu regieren. Ihre Führer und Truppen mussten eine Reihe komplexer Herausforderungen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Finanzen, Soziales und Kultur bewältigen, Aufgaben, die über die traditionellen Kampfaufgaben der Soldaten hinausgingen.
Dieser Band bietet eine maßgebliche Darstellung der Rolle der US-Armee bei der Militärregierung und der Besetzung Deutschlands vom Beginn der Planung bis zur relativen Trennung von Militärregierung und taktischen Truppen im Jahr 1946. Dabei bietet es eine eingehende Studie des ersten Jahres, der prägenden Zeit der Besatzung, einer äußerst ereignisreichen Phase in der Gestaltung des Nachkriegseuropas. Die Geschichte reicht von den Hauptquartieren in Washington und im Kriegsgebiet bis hin zu den Militärregierungen vor Ort und umfasst die verschiedenen nationalen und internationalen zivilen und militärischen Apparate, die sich entwickelten.
Er veranschaulicht die unterschiedlichen Ansätze der Amerikaner, Briten und Russen und analysiert die Bemühungen zur Bekämpfung von Hunger, Krankheiten und Kriminalität, zur Erhaltung von Kulturgütern, zur Wiederherstellung von Industrie und Versorgungseinrichtungen und zur Lösung heikler Probleme in den Bereichen Währung, Wohnungsbau, Bildung, Zeitungen, Wahlen und Vertriebene. Der Bericht zeigt die Fallstricke und Schwierigkeiten bei der Planung, Organisation und Durchführung eines solch komplexen Vorhabens auf.