Bewertung:

Sterns „Ultimativer Terrorist“ wird für seine Zugänglichkeit und Tiefe bei der Erörterung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und des Terrorismus gelobt. Die Rezensenten heben hervor, dass es ein umfassendes Verständnis der Bedrohungen vermittelt und gleichzeitig zu kritischem Denken über das Wesen des Terrorismus anregt. Kritisiert wird jedoch die Darstellung des Narrativs, das den Terrorismus umgibt, und dass dabei möglicherweise wichtige Perspektiven ausgelassen werden.
Vorteile:Leicht lesbar und verständlich, vermittelt ein tiefes Verständnis von Massenvernichtungswaffen und Terrorismus, regt zum kritischen Denken an, gut analysierte Bedrohungseinschätzung, sehr empfehlenswert für verschiedene Zielgruppen.
Nachteile:Könnte eine einseitige Sichtweise des Terrorismus darstellen, da breitere Aspekte und Auswirkungen im Zusammenhang mit der westlichen Beteiligung nicht berücksichtigt werden.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Ultimate Terrorists
So schlimm sie auch sind, warum sind Terroristen nicht noch schlimmer? Da sie über biologische, chemische und nukleare Waffen verfügen, könnten sie es leicht sein.
Und wie dieses erschreckende Buch nahelegt, könnten sie das auch bald sein. Jessica Stern, ein ehemaliges Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates, führt uns fachkundig durch eine Welt nach dem Kalten Krieg, in der die Bedrohung durch einen verheerenden, aber höchst unwahrscheinlichen Atomkrieg durch die weniger kostspielige, aber viel unmittelbarere Bedrohung durch Terroranschläge mit Massenvernichtungswaffen ersetzt wird.
Stern zufolge schildert The Ultimate Terrorists eine nicht allzu ferne Zukunft, in der sowohl unabhängiger als auch staatlich geförderter Terrorismus mit Massenvernichtungswaffen tatsächlich vorkommen könnte. Stern macht aber auch Hoffnung auf neue Technologien, die diesem Trend entgegenwirken könnten, sowie auf rechtliche und politische Abhilfemaßnahmen, die die öffentliche Sicherheit verbessern würden, ohne grundlegende Verfassungsrechte zu gefährden.