
Transforming the Countryside: The Electrification of Rural Britain
Ein Leben in Westeuropa, sei es in der Stadt oder auf dem Land, ohne eine zuverlässige Stromversorgung ist heute kaum noch vorstellbar. Bis 1938 waren zwei Drittel der ländlichen Wohnhäuser an eine zentrale Stromversorgung angeschlossen, aber die meisten landwirtschaftlichen Betriebe in Großbritannien wurden erst zwischen 1950 und 1970 an das Stromnetz angeschlossen.
Angesichts der Bedeutung der Elektrizität für das moderne Leben, der Schwierigkeiten bei der Versorgung abgelegener Gemeinden und der Parallelen zu den aktuellen Diskussionen über die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen ist es erstaunlich, dass dieses umfangreiche und langwierige Unterfangen bisher kaum wissenschaftlich erörtert wurde. Dieses Buch füllt diese Lücke. Es gliedert sich in drei Teile.
Der erste Teil befasst sich mit dem Fortschritt der Elektrifizierung und untersucht den Zeitpunkt und das Ausmaß der Elektrifizierung im ländlichen England, Wales und Schottland. Der zweite Teil untersucht die Auswirkungen der Elektrifizierung auf das ländliche Leben und die ländliche Landschaft, und der dritte Teil stellt räumliche und zeitliche Vergleiche an, indem er die Elektrifizierung in Kanada und Schweden betrachtet und mit den aktuellen Problemen des ländlichen Breitbandes vergleicht.