
The Unstoppable Irish: Songs and Integration of the New York Irish, 1783-1883
Dieses einzigartige Buch fängt den Aufstieg der leidenschaftlich musikalischen irisch-katholischen New Yorker ein und bietet eine fesselnde Geschichte des frühen New York City.
The Unstoppable Irish folgt den wechselnden Geschicken der irischen Katholiken New Yorks, beginnend mit der Evakuierung der britischen Streitkräfte Ende 1783 und endend hundert Jahre später mit dem Ende der ersten Amtszeit des ersten katholischen Bürgermeisters der Stadt. In diesem Jahrhundert schlossen sich die Hibernians zunächst zusammen und stiegen dann in einem ungleichmäßigen Prozess von einer mehr oder weniger abgelehnten, verachteten und gefürchteten ausländischen Gruppe auf, bis sie schließlich de facto als konstituierende Mitglieder der Stadtbevölkerung akzeptiert wurden. Dan Milner legt Beweise dafür vor, dass sich die katholischen Iren von New York allmählich in die Stadtbevölkerung integrierten (eine gemeinsame und gleichberechtigte Zugehörigkeit erlangten), anstatt sich zu assimilieren (die Kultur einer größeren Gastgruppe zu übernehmen). Assimilation war für Katholiken immer eine Option gewesen, auch in Irland. Um sich anzupassen, brauchten sie nur die anglo-protestantische Identität des Mainstreams zu übernehmen. Doch dieselbe virile Strömung in der hibernischen Psyche, die die Aufgabe des gälisch-katholischen Wesens in Irland mit überwältigender Mehrheit abgelehnt hatte, hielt auch in Manhattan an, und die Gemeinschaft blieb weitgehend intakt. Ein neuartiger Aspekt von Milners Darstellung ist die Verwendung von Liedtexten in Kombination mit Zeitungsberichten und bestehenden wissenschaftlichen Arbeiten, um ein umfassenderes Bild des katholischen irischen Kampfes zu zeichnen.
Als Produkte eines sprachgewandten und leidenschaftlich musikalischen Volkes bieten irische Volks- und Populärlieder einen besonderen Einblick in die volkstümlichen Haltungen und Überzeugungen der Integrationsepoche.