Bewertung:

Das Buch „La Armada Invencible“ von Antonio Ortuño wird für seine unterhaltsame Darstellung der Rock- und Heavy-Metal-Kultur in spanischsprachigen Städten gelobt, in der Freundschaft, Träume und Werte durch gut definierte Charaktere gefeiert werden. Es verwebt Themen wie Nostalgie und die dauerhaften Prinzipien des Lebens mit einer humorvollen Erzählung.
Vorteile:Fesselnde Erzählung, gut definierte Charaktere, unterhaltsame Hommage an die Rockkultur, humorvolle Erzählung, tiefgründige Erforschung von Freundschaft und Werten, fängt die Atmosphäre der Musikszene effektiv ein.
Nachteile:Manche Leser könnten die Themen Nostalgie und Kritik an der gegenwärtigen Gesellschaft als etwas schwerfällig oder nachdenklich empfinden, was vielleicht nicht jedem gefällt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
La Armada Invencible
Antonio Ortuño, einer der renommiertesten iberoamerikanischen Erzähler seiner Generation, legt einen liebenswerten Roman über das Erwachsensein, das Scheitern und die Freundschaft vor, geschrieben mit genau der richtigen Mischung aus Ironie, Nostalgie und Reflexion.
Barry Dávila, ein Mittvierziger, der sich wie ein Metalhead aus den Achtzigern kleidet, hat einen Plan: Er will La Armada Invencible wieder zusammenbringen, die Heavy- und Thrash-Band, mit der er hätte triumphieren können, wenn nicht interne Streitigkeiten und eine Gesellschaft, die für die Rohheit ihrer Musik taub ist, ihm den Weg versperrt hätten. Mehr als zwanzig Jahre nach der Auflösung der Band sucht Barry seine alten Freunde auf, erschöpft und frustriert, um wieder zusammen zu spielen und die unvollendete Vergangenheit zurückzufordern.
Die unbesiegbare Armada ist ein respektloses und sehr rockiges Buch über die verdrehte Biografie einer Bruderschaft von Musikern, über junge Versprechen, die nie erfüllt wurden und die nun unter der Last der Entscheidungen leiden, die sie in ein Leben voller Routine und den Geruch der Niederlage geführt haben.