Die Unpraktikabilität der praktischen Forschung: Eine Geschichte der zeitgenössischen Wissenschaften des Wandels, die konservieren

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Die Unpraktikabilität der praktischen Forschung: Eine Geschichte der zeitgenössischen Wissenschaften des Wandels, die konservieren (Stanley Popkewitz Thomas)

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Originaltitel:

The Impracticality of Practical Research: A History of Contemporary Sciences of Change That Conserve

Inhalt des Buches:

Es ist ein verlockender Wunsch, dass die Forschung uns dazu bringen soll, das praktische Wissen zu finden, das den Menschen ein gutes Leben in einer gerechten und ausgewogenen Gesellschaft ermöglicht. Dieser Wunsch prägte die Entstehung der Sozialwissenschaften als Disziplin im 19.

Jahrhundert und wurde durch die Mobilisierung der Forschung in der Nachkriegszeit noch deutlicher. Heute lebt dieser Wunsch in den internationalen Bewertungen der nationalen Schulen und in der Struktur der Berufsausbildung fort, die beide die staatliche Modernisierung der Schulen beeinflussen und auch für das Wohlergehen der Menschen sorgen. Die amerikanische Politik spiegelt somit die Forschung wider, in der Reformen durch "wissenschaftliche, empirische Beweise" darüber verifiziert werden, "was in Experimenten funktioniert" und daher in der Gesellschaft "funktionieren wird".

Das Buch untersucht die Idee, dass sich praktisches und nützliches Wissen im Laufe der Zeit verändert, und zeigt, wie dieses Wissen in der zeitgenössischen Forschung zu Bildungsreformen, Unterrichtsverbesserung und Professionalisierung (neu) gesehen wurde. Das Studium der Wissenschaft stützt sich auf eine Reihe sozialer und kultureller Theorien und historischer Studien, um die Politik der Wissenschaft zu verstehen, sowie auf wissenschaftliches Wissen, das sich mit sozialem und pädagogischem Wandel befasst.

Die Forschung hofft, die sozialen Bedingungen zu verändern, um ein besseres Leben zu schaffen und Menschen zu formen, deren Verhalten diese geschätzten Eigenschaften verkörpert - den guten Bürger, die guten Eltern oder den guten Arbeiter. Doch diese Hoffnung artikuliert immer wieder die Gefahren, die diese Zukunft bedrohen.

Thomas Popkewitz untersucht, wie die Forschung zur Korrektur sozialer Missstände paradoxerweise mit der Einschreibung von Unterschieden verstrickt ist, die letztlich die Bemühungen um Integration behindern.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780472037742
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:298

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