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Power Interrupted: Antiracist and Feminist Activism inside the United Nations
In Power Interrupted lenkt Sylvanna M. Falcon die Diskussion über UN-basierten feministischen Aktivismus auf UN-Foren zum Thema Rassismus.
Ihre Analyse der UN-Antirassismusforen, insbesondere der Weltkonferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz in Durban, Südafrika, im Jahr 2001, zeigt, wie ein Ansatz der Intersektionalität von Ethnie und Geschlecht die Möglichkeiten für feministische Organisierung auf globaler Ebene erweitert hat. Die Konferenz in Durban bot feministischen Aktivistinnen eine entscheidende Gelegenheit, die Debatte über die anhaltenden Herausforderungen des globalen Rassismus zu erweitern, in der bisher vor allem die Erfahrungen von Männern mit rassistischer Ungerechtigkeit im Vordergrund standen. Durch die Einbeziehung des aktivistischen Engagements und des Erfahrungswissens dieser antirassistischen feministischen Gemeinschaften wird die politische Bedeutung von Menschenrechten deutlich.
Mit einer Kombination aus Interviews, teilnehmender Beobachtung und umfangreichen Archivdaten verortet Sylvanna M. Falcon die zeitgenössische antirassistische feministische Organisierung auf dem amerikanischen Kontinent - insbesondere den Aktivismus von Feministinnen of Color aus den Vereinigten Staaten und Kanada sowie von Feministinnen aus Mexiko und Peru - neben einer kritischen historischen Betrachtung der UNO und ihrer Agenda gegen Rassismus.