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The United States and Vietnam, 1787-1941
Während die Bemühungen um eine Lösung des Kambodscha-Laos-Problems fortgesetzt werden, rückt Vietnam wieder in den Mittelpunkt der amerikanischen Aufmerksamkeit. Seit sich die Vereinigten Staaten aus Vietnam zurückgezogen haben, sind die amerikanischen Politiker dazu übergegangen, die großen indochinesischen Fragen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, insbesondere aus neuen Blickwinkeln auf diese Region insgesamt.
Wie so oft kann die Geschichte, indem sie Informationen liefert, auch zur Erhellung dieser Fragen beitragen. In diesem Buch stellt Botschafter Robert Hopkins Miller, ein Diplomat mit großer Erfahrung in Südostasien, die frühe Geschichte der Beziehungen zwischen den USA und Vietnam dar. Im Jahr 1787.
Präsident Thomas Jefferson zeigte zum ersten Mal Interesse an der Region, die damals noch Cochinchina hieß, um dort Reis zu handeln.
Von diesem Beginn an zeichnet Miller die Entwicklung der diplomatischen, wirtschaftlichen und strategischen Interessen der USA in Vietnam nach. Anhand von Auszügen aus zeitgenössischer Korrespondenz und offiziellen Dokumenten zeigt er die komplizierten Beziehungen Vietnams zu China, das allmählich zunehmende kommerzielle Engagement der Westmächte und die Auswirkungen der japanischen Expansionspolitik.
Die Kapitel bis zum Zweiten Weltkrieg sind besonders aufschlussreich, da sie u. a. die Verantwortung der nationalen Führer für die Festlegung eindeutiger politischer Ziele aufzeigen.
Mit der Dokumentation der frühen Entwicklung der Beziehungen zwischen den USA und Vietnam hat der Autor Historikern und zeitgenössischen Analysten gleichermaßen einen Dienst erwiesen. Durch die Darstellung der langfristigen historischen Perspektive hat Botschafter Miller unser Verständnis für diesen Teil der Welt verbessert. J.
A. Baldwin Vizeadmiral, US Navy Präsident, National Defense University.