
The Griqua Past and the Limits of South African History, 1902-1994
Das Volk der Griqua wird im Allgemeinen missverstanden. Heute sind sie in der südafrikanischen Vorstellungswelt nicht so präsent wie andere Völker, und das schon seit über einem Jahrhundert nicht mehr.
In diesem Buch wird die These vertreten, dass ihre relative Unsichtbarkeit auf ihren Platz in der nationalen Erzählung zurückzuführen ist. In dieser revisionistischen Analyse der südafrikanischen Geschichtsschreibung analysiert der Autor historische Studien aus mehr als einem Jahrhundert und identifiziert eine Reihe von narrativen Rahmen, die sich in dieser Zeit als widerstandsfähig gegenüber Veränderungen erwiesen haben. Vor allem die Griqua haben im Vergleich zu anderen Völkern schlecht abgeschnitten.
Sie tauchen in diesem Werk immer wieder auf und verschwinden auch wieder daraus, fast so, als hätten es die Wissenschaftler vermieden, ihre Geschichte in einer für die Gegenwart relevanten Weise neu zu gestalten. Dieses Buch stellt die Frage, warum das so sein könnte.