Bewertung:

Damian Shiels' Buch „Die vergessenen Iren“ erforscht die Geschichten irischer Familien während des Amerikanischen Bürgerkriegs und konzentriert sich dabei auf die persönlichen Erfahrungen mit Entbehrungen, Verlusten und dem Kampf der Einwanderer. Die Erzählung ist fesselnd und bietet tiefe Einblicke in das Leben dieser Familien, insbesondere durch die Linse der individuellen Geschichten.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet aufschlussreiche Details über das Leben der armen irischen Familien und Arbeiterfamilien während des Bürgerkriegs. Es enthält persönliche Briefe, die die Kämpfe der irischen Einwanderer auf ergreifende Weise darstellen. Die Leser finden es bewegend, vor allem diejenigen mit irischen Vorfahren, und schätzen das Format der einzelnen Geschichten, die ein weniger bekanntes Thema beleuchten.
Nachteile:Es gibt keine nennenswerten negativen Kritiken, aber einige Leser wünschen sich vielleicht eine umfassendere Analyse, die über einzelne Geschichten hinausgeht.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Forgotten Irish: Irish Emigrant Experiences in America
Am Vorabend des amerikanischen Bürgerkriegs lebten 1. 6 Millionen irischstämmige Menschen in den Vereinigten Staaten.
Die meisten waren in die großen Industriestädte des Nordens ausgewandert; allein in New York lebten mehr als 200 000 Iren, jeder vierte der Gesamtbevölkerung. Die Recherchen für dieses Buch haben ihren Ursprung in den Rentenunterlagen aus dem Bürgerkrieg, die Geburts- und Taufscheine, medizinische Unterlagen sowie Briefe und private Korrespondenz zwischen Familienmitgliedern enthalten. Die Fundgrube an Material, die die Witwen- und Hinterbliebenenakten bereitstellen, hat jedoch ihren Preis.
In jedem Fall existiert die Akte nur aufgrund des Todes eines Soldaten oder Matrosen. Ausgehend von dieser traurigen Tatsache hat die Autorin die Geschichten von 35 irischen Familien zusammengetragen, deren Leben sinnbildlich für die Erfahrungen der irischen Emigranten ist.