Bewertung:

Das Buch ist ein Erinnerungsbuch, in dem die Autorin ihre Erfahrungen auf Ponsbourne Manor reflektiert und sowohl humorvolle als auch schmerzhafte Erinnerungen aus der Kindheit festhält. Es spricht Leser an, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, insbesondere diejenigen, die ein Internat besucht haben.
Vorteile:⬤ Fesselnd und witzig geschrieben
⬤ weckt Nostalgie
⬤ gut geschrieben
⬤ nachvollziehbar für diejenigen mit Internatserfahrungen
⬤ vermittelt Hoffnung und Widerstandskraft
⬤ unterhaltsam erzählt.
Schlechtes Layout in der Kindle-Version; einige Leser fanden, dass es unglückliche Erinnerungen zurückbrachte.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Veritas Years
Als John Ruth in den späten 1950er Jahren als Junge aus Irland ins Vereinigte Königreich kam, ahnte er nicht, welche Herausforderungen ihn erwarteten. Er hatte kaum eine Vorstellung von den schwierigen Zeiten, die ihn erwarteten.
Zusammen mit seiner älteren Schwester Brenda und seinem Bruder Liam wurde er in einem strengen römisch-katholischen Dominikaner-Internat in Ponsbourne Park in der abgelegenen Landschaft von Hertfordshire eingeschrieben. Bald stellte er fest, dass dieser Ort so grausam, bedrückend und geheimnisvoll war, wie es sich ein fünfjähriges Kind nur vorstellen kann. Er fand sich nicht nur von seinen Eltern, sondern auch von seinen beiden älteren Geschwistern getrennt.
Ein paar grausame Nonnen sorgten für Bestrafung und strenge Disziplin vor dem Hintergrund des Wertewandels in den Nachkriegsjahren. Seine erschütternde Reise setzte sich bis in die Jahre des aufkommenden Rock 'n' Roll fort, der die Jugend der damaligen Zeit in seinen Bann zog und die veralteten Ansichten und Traditionen der Autoritäten in Frage stellte.
Er beschreibt auch bewegende Taten der Freundlichkeit von einigen der gleichen Nonnen, die versuchten, vielen der unglücklichen Kinder in ihrer Obhut das Leben zu erleichtern. Dieser erste Teil seiner Geschichte deckt seine Erfahrungen von der frühen Kindheit bis zur Pubertät ab und gibt Einblicke in die Härte und gelegentliche Brutalität der Nonnen gegenüber einigen der schwächeren Kinder in ihrer Obhut.
Er veranschaulicht die Doppelmoral, die zwischen den Besitzenden und den Habenichtsen herrschte, die zwar die gleiche Ausbildung, aber keineswegs die gleichen Privilegien genossen.