Bewertung:

Das Buch „Defenses of Bermuda 1612-1995“ (Verteidigungsanlagen auf den Bermudas 1612-1995) ist ein prägnanter Führer, der die Geschichte der Festungsanlagen auf den Bermudas darstellt und Besuchern und Liebhabern wertvolle Informationen bietet. Umfangreiche Illustrationen, Karten und Fotos ergänzen den Bericht.
Vorteile:⬤ Prägnant und informativ, übersichtliches Format mit einer Vielzahl von Fotos und Illustrationen, ideal für Touristen und Geschichtsinteressierte
⬤ bietet einen starken historischen Kontext und eine Anleitung zu den auf Bermuda sichtbaren Befestigungen
⬤ sehr empfehlenswert für das Verständnis der Militärgeschichte der Insel.
Einige Illustrationen, insbesondere Gemälde, sind im Vergleich zu anderen Büchern der Reihe weniger aussagekräftig; nicht alle Festungen sind leicht zugänglich oder gut restauriert, und der Führer enthält keine aktuellen Informationen über bestimmte durch die Entwicklung beschädigte Stätten.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Defenses of Bermuda 1612-1995
Aufgrund ihrer Lage im westlichen Nordatlantik, etwa 600 Meilen vor den Carolinas und auf halbem Weg zwischen Halifax in Kanada und Jamaika auf den Westindischen Inseln, war die Insel Bermuda über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Marinehafen für die Royal Navy. Sie war für die Marine zunächst bei der Erschließung ihrer amerikanischen Kolonien, dann während der Rivalität mit den Vereinigten Staaten und schließlich als Verbündeter der Vereinigten Staaten von entscheidender Bedeutung.
Die Notwendigkeit, die 64 Meilen lange Küstenlinie und die Häfen zu verteidigen, führte dazu, dass zwischen 1617 und 1945 etwa 50 Forts gebaut wurden, obwohl die gesamte Landmasse nur 20. 6 Quadratmeilen beträgt. Dies führte zu einer unglaublichen Konzentration von Festungsanlagen mit 2,5 Forts pro Quadratmeile. Heute sind die Hinterlassenschaften dieser Verteidigungsanstrengungen entweder als stillgelegte Bauwerke oder als Parks über ganz Bermuda verstreut, viele davon heute beliebte Touristenattraktionen.
Die faszinierende Geschichte von Großbritanniens "Gibraltar des Westens" wird in diesem Buch anhand von beeindruckenden Auftragsarbeiten und akribischen Recherchen erzählt.