
Fourth Revolution and the Bottom Four Billion: Making Technologies Work for the Poor
Produkte und Dienstleistungen, die auf fortschrittlichen Technologien wie künstlicher Intelligenz und Blockchain basieren, werden normalerweise als Produkte für reiche Verbraucher in fortgeschrittenen Ländern angesehen. Fourth Revolution and the Bottom Four Billion zeigt, wie auch marginalisierte und schwache Gruppen mit begrenzten Ressourcen von diesen Technologien profitieren können.
Nir Kshetri weist darauf hin, dass die sinkenden Kosten und die zunehmende Einfachheit der Entwicklung und des Einsatzes von Anwendungen, die auf diesen Technologien beruhen, diese leichter zugänglich machen. Er veranschaulicht, wie aufkommende Schlüsseltechnologien wichtige Branchen und Anwendungsbereiche wie das Gesundheitswesen und die Pandemievorsorge, die Landwirtschaft, das Finanzwesen, das Bankwesen und das Versicherungswesen verändern. Das Buch befasst sich auch mit der Frage, wie sich diese Veränderungen auf das Leben von Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen auswirken, und zeigt auf, in welchen Bereichen Regulierungsmaßnahmen erforderlich sind, um marginalisierte und gefährdete Gruppen angemessen vor dem Missbrauch dieser Technologien zu schützen.
Kshetri erörtert, wie verschiedene Hindernisse wie fehlende Daten, ressourcenarme Sprachen, unterentwickelte technologische Infrastrukturen, mangelnde Rechenleistung und ein Mangel an Fähigkeiten und Talenten die Übernahme dieser Technologien durch marginalisierte und gefährdete Gruppen behindert haben. Fourth Revolution and the Bottom Four Billion schlägt vor, dass es in der Verantwortung der verschiedenen Interessengruppen liegt - Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, internationale Entwicklungsorganisationen, akademische Einrichtungen, der Privatsektor und andere -, dafür zu sorgen, dass auch Randgruppen von diesen transformativen Innovationen profitieren.