Bewertung:

Das Buch ist eine umfassende Zusammenstellung von Daten über den Sklavenbesitz in Georgia im Jahr 1850. Es bietet eine übersichtliche alphabetische Auflistung der Sklavenhalter und ihrer Besitztümer, ohne dass Vorkenntnisse über bestimmte Bezirke erforderlich sind, was es zu einem hervorragenden Nachschlagewerk macht. Die Rezensenten schätzen die schiere Menge an Informationen, da über 35.000 Sklavenhalter aufgeführt sind, einige kritisieren jedoch den fehlenden analytischen Kontext. Das Buch regt zu Diskussionen über historische Erzählungen über Sklaverei und Schuldgefühle im Zusammenhang mit der Abstammung an.
Vorteile:⬤ Bemerkenswerte Zusammenstellung statistischer Daten zum Sklavenbesitz.
⬤ Leicht zu handhabendes Nachschlagewerk, alphabetisch geordnet.
⬤ Bietet Dokumentation für die persönliche Familiengeschichte im Zusammenhang mit Sklavenbesitz.
⬤ Enthält umfangreiche Informationen zu etwa 35.000 Sklavenhaltern und 250.000 Sklaven.
⬤ Stellt die vorherrschenden historischen Erzählungen mit faktischen Beweisen in Frage.
⬤ Es fehlt eine Analyse und ein Kontext, der über die bloße Auflistung von Besitzern und Zahlen hinausgeht.
⬤ Einige Leser kritisieren die Idee, dass das Buch Schuldgefühle im Zusammenhang mit der historischen Sklaverei freisprechen könnte.
⬤ Potenziell ablehnend gegenüber den umfassenderen Auswirkungen der Sklaverei und ihrer Folgen für die moderne Gesellschaft.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The 1850 Census of Georgia Slave Owners
1850 und 1860 führte die US-Regierung eine Zählung der Sklavenhalter und ihres Eigentums durch.
Die von Herrn Cox transkribierte Volkszählung für Georgia aus dem Jahr 1850 ist aus zwei Gründen wichtig. Erstens erscheinen einige der hier aufgeführten Sklavenhalter nicht in der US-Volkszählung von 1850 für Georgia und werden somit in der Bevölkerung von 1850 "wiederhergestellt".
Zweitens, und das ist für Historiker von großem Interesse, zeigt die Transkription, dass weniger als 10 Prozent der weißen Bevölkerung Georgias im Jahr 1850 Sklaven besaßen. Die weitaus meisten Sklavenhalter gab es in Glynn County, einem für seinen Reisanbau bekannten Küstenbezirk.