Bewertung:

Das Buch bietet eine durchdachte Erkundung des phantasievollen Gebets und eine neue Perspektive, Jesus durch die eigene Vorstellungskraft zu sehen, wobei Glaube und Wissenschaft effektiv miteinander verbunden werden. Allerdings weist die Kindle-Ausgabe erhebliche Probleme mit Tipp- und Grammatikfehlern auf.
Vorteile:Spricht Bedenken über das phantasievolle Gebet wirksam an.
Nachteile:Inspirierende Perspektive eines sachkundigen Autors.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Imagining Jesus in His Own Culture
Jeder Jünger stellt sich Jesus vor; wenn wir die Evangelien lesen, machen wir uns ein Bild von ihm und seiner Umgebung. Das ist eine ständige Übung für diejenigen, die ihn besser kennenlernen wollen.
Wir leihen uns jedoch Dinge aus - von Kirchenfenstern, Buchillustrationen und ähnlichem -, die uns immer vertraut sind, die aber unsere, nicht seine Kultur widerspiegeln. Dieses Buch lädt die Leser dazu ein, aus dem Studium seiner antiken Kultur verschiedene Szenarien über Jesus und seine Welt zu konstruieren. Wir tun dies mit Genauigkeit, weil die Kulturstudien über seine und unsere Welt fortgeschritten sind.
Jesus sollte anders aussehen (andere Kleidung tragen, sich anders pflegen), in für uns fremden Umgebungen (in Häusern und Booten aus seiner eigenen Welt). Jesus sollte anders sprechen, damit die Bedeutung seiner Worte nur in seiner Kultur erkannt werden kann.
In diesem Buch reisen die Leserinnen und Leser durch die Evangelien mit konkreten Vorschlägen, was sie sehen sollen, nämlich Jesus in seiner kulturellen Welt. Die Vorstellung von Jesus gibt auch Anregungen, wie man ihm in seiner kulturellen Sprache zuhören kann.
Hat Jesus gelacht? Wie hat er gebetet? Das ist es, was die Inkarnation bedeutet: sich Jesus vorzustellen, der in einer bestimmten Kultur sozialisiert wurde, in einer uns fremden Zeit und in einer uns fremden Sprache.