Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten und fesselnden Bericht über die Beiträge von Dave und Iola Brubeck zum Jazz und zur sozialen Gerechtigkeit, wobei der Schwerpunkt auf ihren Bemühungen mit „The Real Ambassadors“ liegt. Es beschreibt ihren Weg, die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert waren, und ihre wichtige Rolle bei der Förderung der Inklusion in der Musik während der Zeit des Kalten Krieges.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und gut geschrieben
⬤ bietet fesselnde und detaillierte Einblicke in das Leben und die Musik der Brubecks
⬤ hebt die Bedeutung von sozialer Gerechtigkeit hervor
⬤ enthält reichhaltige historische Zusammenhänge und persönliche Geschichten
⬤ liefert Details hinter den Kulissen von „The Real Ambassadors“ und seiner Bedeutung.
Einige Leser könnten von der Detailtiefe überwältigt sein; es ist keine schnelle Lektüre und erfordert von Gelegenheitslesern möglicherweise mehr Geduld.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Real Ambassadors: Dave and Iola Brubeck and Louis Armstrong Challenge Segregation
Keith Hatschek erzählt die Geschichte von drei entschlossenen Künstlern: Louis Armstrong, Dave Brubeck und Iola Brubeck und ihr Engagement gegen die Rassentrennung, indem sie ein Jazz-Musical mit dem Titel The Real Ambassadors schrieben und aufführten. Das Musical wurde von den Brubecks erstmals 1956 konzipiert und erlebte auf seinem Weg zur Premiere im Jahr 1962 außergewöhnliche Wendungen vor dem Hintergrund der Bürgerrechtsbewegung. In der fesselnden Geschichte taucht eine Vielzahl schillernder Charaktere auf, von Broadway-Impresarios bis zu Managern mit Bandenverbindungen.
Während des Kalten Krieges engagierte das US-Außenministerium einige der besten Musiker Amerikas als Jazz-Botschafter, die durch die Welt reisten, um die so genannte "freie Gesellschaft" zu propagieren. Im Ausland als Berühmtheiten gefeiert, kehrten die Jazz-Botschafter, bei denen es sich überwiegend um Afroamerikaner handelte, nach Hause zurück, wo sie Rassendiskriminierung und aufgeschobene Träume erlebten. Die Brubecks nutzten diese Doppelmoral als zentrale Botschaft des Musicals und vermittelten mit Humor und Pathos ihre Sicht auf die amerikanischen Werte.
Am 23. September 1962 brachten The Real Ambassadors mit ihrem umwerfenden Debüt eine vollbesetzte Arena beim Monterey Jazz Festival zu Lachen, Freude und Tränen. Obwohl die Kritiker die Aufführung einhellig begrüßten, wurde sie leider zu einer Fußnote in den Biografien der Darsteller. Die enormen Kosten für die Wiederzusammenstellung der Starbesetzung machten eine Aufführung und Tournee unmöglich. Dennoch wurde The Real Ambassadors: The Real Ambassadors: Dave and Iola Brubeck and Louis Armstrong Challenge Segregation (Dave und Iola Brubeck und Louis Armstrong fordern die Rassentrennung heraus) schließt diese Jazzgeschichte ab, indem es detailliert beschreibt, wie die Show 2014 vom Jazz at Lincoln Center triumphal wiederbelebt wurde. Dies bestätigte den Stellenwert des Musicals als integraler Bestandteil der amerikanischen Jazzgeschichte und diente als wichtige Erinnerung daran, dass die Stimmen der Künstler eine starke Kraft für den sozialen Wandel sind.