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The Woman War Correspondent, the U.S. Military, and the Press: 1846-1947
Dieses Buch, das mit einer lobenden Erwähnung für den American Journalism Historians Association Book of the Year Award ausgezeichnet wurde, umreißt die reiche Geschichte von mehr als 250 Frauen, die bis zum Zweiten Weltkrieg als Kriegsberichterstatterinnen tätig waren, und zeigt gleichzeitig auf, wie die Presse und das Militär ihren Zugang zum Krieg förderten und verhinderten.
Obwohl es immer wieder einzelne Kriegsberichterstatterinnen in den Nachrichten gab, wenn auch nicht immer in den Kriegsgebieten, erkannte das Militär diese Personen erst 1944 als Gruppe an und begann, das Geschlecht offiziell als Faktor für die Rekrutierung und Akkreditierung von Kriegsberichterstattern zu berücksichtigen. Diese Gruppenidentität schuf Hindernisse für Frauen, die zuvor an der Seite von Männern als „Kriegsberichterstatterinnen“ gearbeitet hatten, während sie gleichzeitig Möglichkeiten für viele Frauen schuf, die das Militär rekrutierte, um als „Kriegsberichterstatterinnen“ über Nachrichten aus dem Blickwinkel von Frauen zu berichten.
Dieses Buch zeigt auch, wie das Militär und die Presse sowie die Frauen selbst die Begriffe „Kriegsberichterstatterin“ und „Kriegsberichterstatterin“ konstruierten und wie diese Begriffe die Arbeit aller Kriegsberichterstatterinnen förderten und behinderten, obwohl sie das Verständnis der Öffentlichkeit von Krieg und Frauen herausforderten und letztlich erweiterten.