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The Christmas Murders: Classic Stories of True Crime
Ein weihnachtliches Geschenk für Liebhaber wahrer Verbrechen.
Hier sind zehn Mordfälle der „altmodischen Art“ - die eine Nostalgie hervorrufen, die man eher mit Fiktion in Verbindung bringt -, die sich alle in der festlichen Zeit von Mitte Dezember bis zur Zwölften Nacht zwischen 1811 und 1933 ereignet haben. Die Schauplätze dieser grausigen Geschichten reichen vom Knickerbocker Athletic Club in New York (wo ein Herr namens Molineux ein drastisches Mittel gegen Kater anbot, indem er Zyanid in eine als Geschenk verpackte Flasche Bromo Seltzer gab) bis zu einer Wohnung in Glasgow (wo eine wohlhabende Schottin lebte, deren Ableben von den örtlichen Wachtmeistern zufriedenstellend erklärt worden zu sein schien, bis Arthur Conan Doyle die Rolle des Sherlock Holmes übernahm) und von einer Bauarbeiterwerkstatt im Norden Londons (Schauplatz eines Mordes, der von einem Mann namens Furnace begangen wurde, der seine kriminellen Handlungen an seinen Namen anpasste) bis zur eleganten Wohnung einer m nage trois in der Nähe der Themse (Schauplatz eines rätselhaften Giftmordes, den Raymond Chandler Jahre später inoffiziell zu lösen versuchte).
In The Christmas Murders hat Jonathan Goodman Geschichten gesammelt, die so faszinierend und zwingend lesenswert sind, wie man es von einem Autor erwarten würde, der von Jacques Barzun als „der größte lebende Meister der True-Crime-Literatur“ und von Julian Symons als „der führende Ermittler vergangener Verbrechen“ bezeichnet wurde.