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The World in the Wave Function: A Metaphysics for Quantum Physics
Wenn die Quantentheorien der Welt wahr sind - und empirische Beweise deuten darauf hin -, was sagen sie uns dann über uns und die Welt? Wie sollten die Quantentheorien uns dazu bringen, unsere klassischen Vorstellungen von materiellen Objekten neu zu bewerten? Fast ein Jahrhundert nach der Entwicklung der Quantentheorien muss sich erst noch ein Konsens herausbilden.
Viele fragen sich nach wie vor, was diese Theorien uns über uns selbst und unseren Platz im Universum sagen könnten. Alyssa Ney verteidigt und entwickelt hier einen besonderen Rahmen für das Verständnis der Welt, wie sie von den Quantentheorien beschrieben wird.
Dieser Rahmen wurde ursprünglich von Schrödinger in den 1920er Jahren vorgeschlagen und wurde in den 1990er Jahren von zwei Physikphilosophen als Darstellung der Realität weiter verteidigt, die ihn als notwendigen Gesichtspunkt für diejenigen beschrieben, die argumentieren, dass Quantentheorien korrekte Darstellungen unserer Welt sind. Dieser Rahmen wird als Wellenfunktionsrealismus bezeichnet, der die Quantentheorien so interpretiert, dass ihr zentrales Objekt die Quantenwellenfunktion ist, die als ein Feld in einem extrem hochdimensionalen Raum interpretiert wird. Diese Theorie betrachtet uns und alle Objekte als letztlich aus der Wellenfunktion konstituiert, und obwohl wir drei Dimensionen einzunehmen scheinen, besteht der grundlegende räumliche Rahmen der Quantenwelten aus viel mehr Dimensionen.
Alyssa Ney argumentiert für diese Sichtweise und entwickelt sie weiter, um zu zeigen, wie diese Theorie auf andere relativistische Quantentheorien, einschließlich Quantenfeldtheorien, angewendet werden kann. In ihrer Schlussfolgerung entwickelt sie eine Erklärung dafür, wie wir als Menschen uns selbst und die Objekte um uns herum letztlich als aus der Wellenfunktion konstituiert sehen könnten.