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The Resilience of Religion in American Higher Education
Eine altbekannte, oft erzählte Leidensgeschichte. Das amerikanische Hochschulwesen ist säkularisiert worden. Die Religion auf dem Campus ist zurückgegangen, gestorben oder verschwunden. Das Heilige hat an amerikanischen Hochschulen und Universitäten keinen Platz mehr, da es als irrelevant angesehen wird. Während die Vorstellung, dass Religion in der Hochschulbildung unerwünscht ist, oft diskutiert und unkritisch bestätigt wird, stellen John Schmalzbauer und Kathleen Mahoney dieses vorherrschende Narrativ direkt in Frage.
The Resilience of Religion in American Higher Education (Die Widerstandsfähigkeit der Religion im amerikanischen Hochschulwesen) dokumentiert eine überraschende Offenheit für Religion in Hochschulgemeinschaften. Schmalzbauer und Mahoney entwickeln diese Behauptung in drei Bereichen: akademische Wissenschaft, kirchliche Hochschulbildung und Studentenleben. Sie betonen das wachsende Interesse an der Erforschung von Religion in allen Disziplinen sowie die Bereitschaft, die intellektuelle Relevanz religiöser Verpflichtungen anzuerkennen. The Resilience of Religion in American Higher Education zeigt auch, wie kirchliche Hochschulen ihre Gründungstraditionen ernster nehmen, auch wenn sie sich dem religiösen Pluralismus verschrieben haben. Schließlich beschreibt der Band die Diversifizierung des religiösen Lebens der Studenten und zeigt die Langlebigkeit der Spiritualität auf dem Campus auf.
Religion ist in der Hochschulbildung alles andere als irrelevant. Wie Schmalzbauer und Mahoney zeigen, führen religiöse Initiativen dazu, dass sich Einrichtungen mit kultureller Vielfalt auseinandersetzen und Spiritualität mit dem akademischen und studentischen Leben verbinden, wodurch die Aufmerksamkeit für das Heilige sowohl an säkularen als auch an kirchlichen Hochschulen erhöht wird.