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Reclaiming Humility, Volume 255: Four Studies in the Monastic Tradition
Hat die Demut einen Platz im heutigen Leben? Hatten die Denker der Aufklärung Unrecht, als sie die Demut als „mönchische Tugend“ (Hume) ablehnten, die aus einer „Sklavenmoral“ (Nietzsche) hervorgeht? Die australische Theologin Jane Foulcher stellt die gegenkulturelle Lesart der Demut wieder her, die das frühe Christentum geprägt hat, und untersucht ihre Entwicklung an entscheidenden Punkten in der Entwicklung des westlichen Mönchtums.
Demut erscheint nicht als eine moralische Tugend, die durch menschliche Anstrengung erreicht wird, sondern als ein Weg, der durch die Gnade eröffnet wird - als ein göttliches „Klima“ (Christian de Cherg), in das wir eingeladen werden. Vom Ägypten des vierten Jahrhunderts bis zum Algerien des zwanzigsten Jahrhunderts, über den heiligen Benedikt und den heiligen Bernhard von Clairvaux, fordert Dr.
Foulchers überzeugende Analyse von Theologie und Praxis die Kirche heraus, die christliche Demut als wesentlich für ihr heutiges Leben und Zeugnis wieder zu entdecken.