
Remediating Transcultural Memory: Documentary Filmmaking as Archival Intervention
Der Einfluss digitaler globaler Medien, geopolitischer Veränderungen und der Migration erfordert neue Theorien innerhalb der Gedächtnisforschung. Trotz des wachsenden Feldes der Mediengedächtnisforschung ist der Einfluss der Film- und Medienwissenschaft auf die Gedächtnisforschung bisher kaum vorhanden.
Diese einzigartige Studie bietet neue Theorien zu drei für die Mediengedächtnisforschung entscheidenden Konzepten: Remediation, Transkulturalität und das Archiv. Dieses Buch wirft einen genaueren Blick auf die Medienspezifität von Archivmaterial und darauf, wie es angepasst, übersetzt und angeeignet wird.
In seinem originellen Ansatz reflektiert dieses Werk über die Rolle von Dokumentarfilmbildern für die Konstruktion von Erinnerung. Durch die Verbindung von Film- und Medienwissenschaft und Gedächtnisforschung bietet das Werk vielfältige theoretische und methodische Ansätze für alle, die sich für das Erbe der audiovisuellen Medien interessieren: Film- und Medienwissenschaftler, Gedächtniswissenschaftler, Historiker, Kunsthistoriker, Sozialwissenschaftler, Bibliothekare oder Archivare, Kuratoren und Festivalprogrammierer gleichermaßen.