Bewertung:

Das Buch befasst sich mit der Geschichte der isländisch-kanadischen Einwanderung und untersucht kulturelle Vergleiche, die Herausforderungen, mit denen die Einwanderer konfrontiert waren, und den Niedergang der isländischen Sprache in Kanada. Es enthält fesselnde Anekdoten, insbesondere über bemerkenswerte Persönlichkeiten wie Ólöf Sölvadóttir, und richtet sich an Menschen mit isländischen Wurzeln sowie an ein breiteres Publikum, das sich für Einwanderungsgeschichten interessiert.
Vorteile:Gut recherchiert und zugänglich, bietet es wertvolle Einblicke in die Erfahrungen isländischer Einwanderer. Spannende Anekdoten und kulturelle Vergleiche machen das Buch nachvollziehbar und interessant. Spricht sowohl isländischstämmige als auch an Einwanderung interessierte Leser an.
Nachteile:Einige Leser könnten den Fokus auf eine bestimmte ethnische Gruppe als zu eng oder nicht relevant für ihre Interessen empfinden. Es gibt eine ausführliche Diskussion über den Niedergang der isländischen Sprache, die vielleicht nicht bei allen Lesern Anklang findet.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Viking Immigrants: Icelandic North Americans
Eine Wikingerstatue, eine Kaffeekanne, eine Geistergeschichte und ein umstrittener Kuchen: Was können uns die Dinge, die die Einwanderer schätzen, über ihre Geschichte erzählen? Zwischen 1870 und 1914 wanderte fast ein Viertel der isländischen Bevölkerung nach Nordamerika aus und bildete Enklaven in den Vereinigten Staaten und Kanada.
Dieses Buch untersucht die multisensorische Seite der Vergangenheit der Einwanderer anhand von seltenen Fotos, Interviews, Artefakten und frühen Rezepten. Indem es die verborgenen Geschichten hinter den alltäglichen Traditionen aufdeckt, zeichnet The Viking Immigrants den Wandel der isländischen Kultur in Nordamerika über eineinhalb Jahrhunderte nach.