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The Wild Hunt
Die Inselbewohner haben nur drei Regeln: Stecke deine Nase nicht in unerwünschte Bereiche, erwähne den Krieg nicht und sei im Oktober immer auf der Hut.
Leigh Welles hat seit Jahren keinen Fuß mehr auf die Insel gesetzt, doch als sie durch den unerwarteten Tod ihres Vaters von einem enttäuschenden Leben auf dem schottischen Festland nach Hause gerufen wird, ist sie entschlossen, die Sorgen der Vergangenheit zu vergessen - die Verlassenheit ihrer Mutter, die eisige Distanz ihres Bruders, die unsägliche Tragödie des Zweiten Weltkriegs - und neu anzufangen. Auch der Inselbewohner Iain MacTavish, ein RAF-Veteran mit dem Blick nach oben und dem Kopf in der Vergangenheit, sucht verzweifelt nach einem Neuanfang. Als junger Witwer kämpft Iain darum, in das normale Leben zurückzukehren, das er vor dem Krieg kannte.
Doch dieser Oktober ist alles andere als normal. In diesem Oktober sind die Sluagh unruhig. Die ominösen, vogelähnlichen Kreaturen aus der keltischen Legende - von denen es heißt, dass sie die Seelen der Toten tragen - haben die Inselbewohner jahrzehntelang heimgesucht, aber im Gefolge des Krieges gibt es mehr umherwandernde Seelen und mehr Sluagh. Als ein einheimischer Junge verschwindet, müssen Leigh und Iain gemeinsam die Wahrheit im dunklen Herzen der Insel erforschen und ihre eigenen Geheimnisse aufdecken.
Emma Seckels treibendes und pulsierendes Debüt Die wilde Jagd ist reich an historischen Details und einer gekonnten spekulativen Note und spinnt lang gehegte Geschichten über Liebe, Verlust und Erlösung weiter.