Bewertung:

Das Buch ist eine gut recherchierte Untersuchung des Personal Information Management (PIM), die wertvolle Einblicke gewährt und bestehende Modelle in Frage stellt. Während es für seine wissenschaftliche Fundierung und seinen ansprechenden Schreibstil gelobt wird, fehlen praktische Empfehlungen für Benutzer, die eine praktische Anleitung suchen.
Vorteile:Gut recherchiert, zum Nachdenken anregend, wichtig für Designer und Manager von Informationssystemen, gut geschrieben, ansprechend, unterhaltsame Illustrationen, reich an Informationen.
Nachteile:Bietet keine praktischen Tipps für die Verwaltung digitaler Informationen, nicht geeignet für Wissensarbeiter oder Akademiker aus anderen Bereichen, geschrieben wie eine akademische Abhandlung und es fehlen umsetzbare Empfehlungen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Science of Managing Our Digital Stuff
Warum wir unsere persönlichen digitalen Daten so organisieren, wie wir es tun, und wie die Entwicklung neuer PIM-Systeme uns helfen kann, unsere Informationen effizienter zu verwalten.
Jeder von uns besitzt eine ständig wachsende Sammlung persönlicher digitaler Daten: Dokumente, Fotos, PowerPoint-Präsentationen, Videos, Musik, gesendete und empfangene E-Mails und Texte. Um auf diese Daten zuzugreifen, müssen wir sie finden. Wie leicht (oder schwer) es ist, etwas zu finden, hängt davon ab, wie wir unsere digitalen Daten organisieren. In diesem Buch erklären die Experten für persönliches Informationsmanagement (PIM) Ofer Bergman und Steve Whittaker, warum wir unsere persönlichen digitalen Daten so organisieren, wie wir es tun, und wie das Design neuer PIM-Systeme uns helfen kann, unsere Sammlungen effizienter zu verwalten.
Bergman und Whittaker berichten, dass viele von uns hierarchische Ordner für ihre persönliche digitale Organisation verwenden. Kritiker dieser Methode weisen darauf hin, dass die Informationen in Ordnern versteckt sind, die sich oft in anderen Ordnern befinden, so dass wir uns den genauen Ort der Informationen merken müssen, um auf sie zuzugreifen. Aus diesem Grund schlagen Informationswissenschaftler andere Methoden vor: die Suche, die flexibler ist als das Navigieren in Ordnern.
Tags, die eine mehrfache Kategorisierung ermöglichen.
Und Gruppeninformationsmanagement. Bergman und Whittaker haben jedoch in ihrer bahnbrechenden PIM-Forschung festgestellt, dass diese anderen Methoden, die für das öffentliche Informationsmanagement am besten funktionieren, für das persönliche Informationsmanagement nicht so gut geeignet sind.
Bergman und Whittaker beschreiben die Sammlung persönlicher Informationen als Kuration: Wir bewahren und organisieren diese Daten, um unseren zukünftigen Zugang zu ihnen zu gewährleisten. Im Gegensatz zu anderen Bereichen des Informationsmanagements organisiert derselbe Benutzer die Informationen und ruft sie ab. Nach einer Erläuterung der kognitiven und psychologischen Gründe, warum so viele Menschen Ordner bevorzugen, schlagen Bergman und Whittaker einen benutzersubjektiven Ansatz für PIM vor, der Ordnerhierarchien nicht ersetzt, sondern diese einzigartigen Merkmale von PIM nutzt.