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To Bury the Cloud
Jules Westcott hat eine graue Wolke über dem Kopf, die sie nicht abschütteln kann. Sie hat ihr Elternhaus im Hinterland von New York längst verlassen und ist nach New York City gezogen, doch ihre Weltanschauung ist noch immer stark von den Erinnerungen und Erfahrungen ihrer Kindheit geprägt.
Als Mitglied eines Reha-Teams in einem Krankenhaus ist sie ständig mit den Geschichten und Bedürfnissen anderer Menschen beschäftigt und versucht, deren Rehabilitationsprozess zu optimieren. Die Teilnahme am Pflegezyklus bringt jedoch Erinnerungen an ihre eigene, verborgene Vergangenheit an die Oberfläche. Sie erkennt ihren Schmerz an, ist aber nicht in der Lage, sich ihrer "hängenden Wolke" zu stellen. Ohne sich dessen voll bewusst zu sein, was geschieht, führt die Anerkennung der oft schlimmen Situationen anderer zum Beginn ihrer inneren Heilung.
Letztlich ist es ihre Interaktion mit einem misshandelten jungen Patienten, die sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und es ihr ermöglicht, ihren inneren Kreislauf von Schmerz und Konflikt zu durchbrechen.
Dies ist eine Geschichte über Heilung durch Helfen.