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The Dignity of Labour: Image, Work and Identity in the Roman World
Auf römischen Kunstwerken finden sich zahlreiche beiläufige Abbildungen von Landarbeitern, während die Namen und Berufe vieler einzelner Arbeiter, Handwerker und Fachleute aus Inschriften und Grabmälern in Rom und im ganzen Reich bekannt sind.
Die außergewöhnlichsten individuellen Grabdenkmäler für Arbeiter sind das Grab von Eurysaces dem Bäcker, das noch immer an der Porta Maggiore in Rom steht, und das Grab der Haterii in den Vatikanischen Museen, letzteres ein Denkmal für eine Familie, die ihr Vermögen im Baugewerbe gemacht hatte. Weniger prunkvoll, aber ebenso aufschlussreich sind die Dutzende anderer Grabdenkmäler für Personen wie Bassilla, den Mimen oder die Schauspielerin aus Aquileia, Longidienus, den Schiffsbauer aus Ravenna, und Vitalis, den Schweineschlachter aus Rom.
In dieser Studie werden schriftliche und archäologische Quellen berücksichtigt, vor allem aber visuelle Zeugnisse in Form von Skulpturen, Grabmälern verschiedener Art, Mosaiken und Wandmalereien.