Bewertung:

Das Buch „Roots of the Black Chicago Renaissance“ ist eine Sammlung von Aufsätzen, die die kulturelle Explosion schwarzer Künstler und Intellektueller in Chicago zwischen 1893 und 1930 dokumentiert. Es stellt die Erfahrungen der Chicago Renaissance der bekannteren Harlem Renaissance gegenüber und hebt die Bedeutung und die Errungenschaften schwarzer Kreativer im städtischen Umfeld hervor. Die Herausgeber Richard A. Courage und Christopher Robert Reed präsentieren eine gut recherchierte und schön formulierte Erzählung, die für Leser, die sich für afroamerikanische Geschichte interessieren, sowohl informativ als auch ansprechend ist.
Vorteile:Gut recherchierte und umfassende Essays, schön geschrieben, informativ über weniger bekannte Aspekte der Geschichte der Schwarzen, reich bebildert, gut lesbar, für Leser von allgemeinem Interesse und Studenten gleichermaßen geeignet, beleuchten die kulturelle Bedeutung der Black Chicago Renaissance.
Nachteile:Einige Leser könnten die Konzentration auf ein bestimmtes geografisches Gebiet als weniger relevant empfinden, wenn sie mit der Harlem Renaissance besser vertraut sind, und einige wenige könnten das Buch angesichts des akademischen Charakters der Aufsätze als zu dicht empfinden.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Roots of the Black Chicago Renaissance: New Negro Writers, Artists, and Intellectuals, 1893-1930
Die Black Chicago Renaissance entstand aus einer Gründungsphase, die sich von der Weltausstellung 1893 bis zum Beginn der Großen Depression erstreckte. In dieser Zeit schufen afroamerikanische Innovatoren, die in allen Bereichen der Kunst tätig waren, die Voraussetzungen für eine intellektuelle Blüte, die das kulturelle Leben der Schwarzen neu definierte.
Richard A. Courage und Christopher Robert Reed haben Essays zusammengestellt, die die Überschneidungen in den Hintergründen, der Ausbildung, den beruflichen Zugehörigkeiten und dem öffentlichen Leben und Wirken schwarzer Schriftsteller, Journalisten, bildender Künstler, Tanzlehrer und anderer Kulturschaffender des späten 19. und frühen 20. In den chronologisch geordneten Kapiteln werden die transformativen Kräfte aufgedeckt, die das Entstehen von Individuen und sozialen Netzwerken förderten, die sich der Kunst und der Literatur widmeten. Das Ergebnis ist eine aufschlussreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit, die die intellektuelle und kulturelle Geografie Afroamerikas neu abbildet und das Konzept der urbanen schwarzen Renaissance neu definiert.
Mitwirkende: Richard A. Courage, Mary Jo Deegan, Brenda Ellis Fredericks, James C. Hall, Bonnie Claudia Harrison, Darlene Clark Hine, John McCluskey Jr., Amy M. Mooney, Christopher Robert Reed, Clovis E. Semmes, Margaret Rose Vendryes, und Richard Yarborough.