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Roots of Resistance: A Story of Gender, Race, and Labor on the North Coast of Honduras
Gewinnerin des Sara A. Whaley-Preises 2021 der National Women's Studies Association (NWSA)
Eine einzigartige Studie über die Widerstandskultur der Arbeiterklasse an der honduranischen Nordküste und die radikale Organisierung, die das US-Kapital und die ausländische Intervention zu Beginn des Kalten Krieges herausforderte, unter Berücksichtigung von Geschlecht, Ethnie und Ort.
Am 1. Mai 1954 brachten streikende Bananenarbeiter an der Nordküste von Honduras die regionale Wirtschaft zum Stillstand, belebten die honduranische Arbeiterbewegung und stellten eine Reihe von Forderungen an die von den USA kontrollierte Bananenindustrie. Ihre Aktionen lösten schließlich einen breiteren Kampf der Arbeiterklasse aus und erweckten lange unterdrückte linke Ideale wieder zum Leben. Roots of Resistance ist der erste Bericht dieser Art in englischer Sprache, der die zeitgenössische Geschichte der honduranischen Arbeiterbewegung anhand der Geschichte des großen Bananenstreiks von 1954 untersucht und die Rolle der Frauen in der Geschichte der Arbeiterbewegung in den Mittelpunkt stellt.
Suyapa G. Portillo Villeda stützt sich auf umfangreiche mündliche Überlieferungen und Archivrecherchen aus erster Hand und untersucht die radikale Organisation, die zu Beginn des Kalten Krieges das US-Kapital und die ausländische Intervention in Honduras herausforderte. Sie zeigt die alltäglichen Widerstandshandlungen auf, die den Grundstein für den Streik von 1954 legten, und argumentiert, dass diese oft übersehenen Formen des Widerstands in die Analyse der heutigen Arbeiter- und Gemeindeorganisation einfließen sollten. Roots of Resistance beleuchtet die Komplexität der transnationalen Unternehmenshierarchien, der Beziehungen zwischen den Geschlechtern und Ethnien sowie der gewerkschaftlichen Organisierung, die zum Streik der Bananenarbeiter geführt haben, und zeigt, wie diese Dynamik bis heute in Honduras nachwirkt.