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Reconsidering Roots: Race, Politics, and Memory
Diese umfassende interdisziplinäre Sammlung - die erste ihrer Art - lädt dazu ein, die Politik und den Umfang des Roots-Phänomens der 1970er Jahre neu zu betrachten. Das Buch von Alex Haley aus dem Jahr 1976 war eine verlegerische Sensation, verkaufte sich im ersten Jahr über eine Million Mal und wurde mit einem National Book Award und einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die Fernsehadaption von 1977 war mehr als ein Kassenschlager - sie war ein landesweites Ereignis, das rekordverdächtige Einschaltquoten erzielte, achtunddreißig Emmy-Nominierungen einbrachte und den Diskurs über Rasse, Bürgerrechte und Sklaverei über Nacht veränderte.
Diese Aufsätze - von aufstrebenden und etablierten Wissenschaftlern aus den Bereichen Geschichte, Soziologie, Film und Medienwissenschaft - befragen Roots und bewerten die Art und Weise, wie das Buch und seine Verfilmung Darstellungen der Sklaverei, der Arbeit und der schwarzen Familie neu gestalten.
Sie reflektieren über das Versprechen von Freiheit und Bürgerrechten.
Und sich mit Diskursen über Rasse, Geschlecht, Gewalt und Macht in den Vereinigten Staaten und im Ausland auseinandersetzt. Zusammengenommen fordern uns die Aufsätze auf, die Grenzen und Möglichkeiten dieses Werks neu zu überdenken, das trotz aller Kontroversen als eines der außergewöhnlichsten Medienereignisse des späten zwanzigsten Jahrhunderts und als kultureller Prüfstein von bleibender Bedeutung verstanden werden muss.
Mitwirkende: Norvella P. Carter, Warren Chalklen, Elise Chatelain, Robert K. Chester, Clare Corbould, C. Richard King, David J. Leonard, Delia Mellis, Francesca Morgan, Tyler D. Parry, Martin Stollery, Dominic Meng-Hsuan Yang, Bhekuyise Zungu.